29. März 2018 / 21:46 Uhr

Horrorfoul im Halbfinale der DEL-Play-offs - Plachta verletzt vom Eis - München siegt

Horrorfoul im Halbfinale der DEL-Play-offs - Plachta verletzt vom Eis - München siegt

Redaktion Sportbuzzer
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Sorgten für eine unschöne Szene im DEL-Halbfinale: Matthias Plachta (links) wurde von Steve Pinizzotto aus dem Spiel gecheckt.
Sorgten für eine unschöne Szene im DEL-Halbfinale: Matthias Plachta (links) wurde von Steve Pinizzotto aus dem Spiel gecheckt. © imago/GEPA pictures
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Beim ersten Spiel der Play-off-Halbfinalserie in der DEL zwischen dem EHC Red Bull München und den Adler Mannheim hat der Steve Pinizzotto den deutschen Nationalspieler Matthias Plachta unfair in die Bande gecheckt. Der musste daraufhin verletzt das Eis verlassen. München siegt am Ende.

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Ein böser Check überschattet das erste Spiel der Halbfinalserie in den Play-offs der DEL zwischen dem EHC Red Bull München und den Adler Mannheim.

Im dritten Drittel checkte der Deutsch-Kanadier Steve Pinizotto von Red Bull München den deutschen Nationalspieler Matthias Plachta (Adler Mannheim) hinter dem Tor unfair in die Bande. Beim Check zog Pinizotto seinen Ellbogen nach oben, sodass der Check gegen den Kopf ging. Plachta ging daraufhin sofort bewegungslos zu Boden und musste mehrere Minuten behandelt werden.

Zunächst sah es sogar so aus, als ob der deutsche Nationalspieler das Eis nicht selbstständig verlassen könnte. Doch nach einigen Minuten stand er auf, wirkte aber äußerst benommen. Gestützt von einem Teamkollegen und einem Münchener Spieler verließ er daraufhin das Eis. Ein Einsatz am Abend war nicht mehr möglich.

Pinnizotto hingegen hatte Glück. Statt einer Spieldauerstrafe aufgrund eines Checks mit Verletzungsfolge musste er "nur" aufgrund eines Gerangels mit Mannheims David Wolf für zwei Minuten vom Eis. Statt einsichtig zu sein, grinste er auf der Bank allerdings immer wieder und machte Grimassen.

Hier lesen: Goc: "Jeder sagt Red Bull München"

Nachdem beide die Strafe abgesessen hatten und sich die Türen zur Strafbank wieder öffneten, stürmte Pinizotto aufs Eis, warf seine Handschuhe und den Schläger weg und wollte in den Faustkampf mit Wolf. Der ließ den Deutsch-Kanadier aber links liegen. Pinizotto bekam dafür eine persönliche 10-Minuten-Strafe.

Eisbären schlägen Nürnberg

Den ersten Sieg der Serie sicherten sich der Meister aus München, der Mannheim mit 4:2 nach Hause schickte. Maximilian Kastner, Dominik Kahun und zweimal Michael Wolf trafen für München, Christoph Ullmann und Luke Adam schossen die Tore für Mannheim.

Das andere Spiel des Abends gewannen die Eisbären Berlin gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 5:1. Die zweiten Spiele stehen am Samstag auf dem Programm (18.45 Uhr, Sport1).

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