06. April 2018 / 09:40 Uhr

UFC-Star McGregor nach Mega-Ausraster in Polizei-Gewahrsam

UFC-Star McGregor nach Mega-Ausraster in Polizei-Gewahrsam

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Conor McGregor gilt als schillerndste Persönlichkeit des Mixed Martial Arts
Conor McGregor gilt als schillerndste Persönlichkeit des Mixed Martial Arts © imago/ZUMA Press
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UFC-Superstar Conor McGregor und seine Entourage attackieren einen Bus mit Konkurrenten. Folge: Verletzte, Verwüstungen, abgesagte Kämpfe. Der Ire stellt sich der Polizei. Ist seine Karriere nun beendet?

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Zersplitterte Bus-Scheiben, verletzte Rivalen und eine Schneise der Verwüstung! Käfig-Kämpfer Conor McGregor hat sich im Rahmen des Pressetages vor dem Mixed-Martial-Arts-Event "UFC 223" einen unfassbaren Ausraster geleistet. Gemeinsam mit seiner Entourage attackierte der irische Superstar der Szene einen Bus, der die Kämpfer nach der Veranstaltung zurück ins Hotel bringen sollte. Zahlreiche Twitter-Videos zeigen das Ausmaß der Randale.

McGregor und sein Gefolge schleuderten zahlreiche Gegenstände gegen den Bus der Kämpfer und brachte damit die Fensterscheiben des Gefährts zu Bruch. Die Splitter führten bei Leichtgewichtler Michael Chiesa zu Gesichtsverletzungen. Sein Kampf gegen Anthony Pettis musste abgesagt werden. Auch Fliegengeweichtler Ray Borg überstand die Attacke nicht unbeschadet und kann nicht wie geplant gegen Brandon Moreno antreten.

McGregors Teamkollege Artem Lobov war schon vorher von der Fight Card gestrichen worden, nachdem er im Hotel mit Leichtgewichtler Khabib Nurmagomedow aneinandergeraten war. Es wird vermutet, das dies einer der Hintergrund für den Ausraster McGregors gewesen sein könnte. Auch die Ankündigung von UFC-Präsident Dana White, dass McGregor seinen WM-Titel im Leichtgewicht niederlegen müsse, dürfte die Laune des Iren nicht verbessert haben.

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"Ekelhafteste Sache" der UFC-Geschichte

White bezeichnete McGregors Randale als "ekelhafteste Sache" in der Geschichte der UFC. Ob der einstige Doppel-Weltmeister jemals wieder an einer UFC-Veranstaltung teilnehmen wird, ist derzeit offen. Die UFC kündigte bereits Konsequenzen an. Ebenfalls ungeklärt ist momentan die Strafe von staatlicher Seite. McGregor, der beim für das Wochenende angesetzten Kampfabend in New York nicht einmal auf der Fight Card steht, stellte sich der Polizei und befindet sich nun in deren Gewahrsam.

Der 29-Jährige war im vergangenen Jahr in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt, als er einen Abstecher in den Box-Ring wagte und dort gegen den mehrmaligen Weltmeister Floyd Mayweather jr. antrat. McGregor verlor durch technischen K.o. in der zehnten Runde, kassierte für den Mega-Fight aber rund 75 Millionen Dollar.