26. Juli 2021 / 14:21 Uhr

1. FC Köln meldet Millionen-Verlust beim Umsatz - Boss Wehrle: "Eigenkapital nahezu aufgebraucht"

1. FC Köln meldet Millionen-Verlust beim Umsatz - Boss Wehrle: "Eigenkapital nahezu aufgebraucht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der 1. FC Köln hat während der Corona-Pandemie deutliche Umsatzverluste hinnehmen müssen.
Der 1. FC Köln hat während der Corona-Pandemie deutliche Umsatzverluste hinnehmen müssen. © IMAGO/Fotostand
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Der 1. FC Köln meldet coronabedingt einen Umsatzverlust von 66 Millionen Euro. Dies betonte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle in einem Interview des Bonner "General-Anzeiger". Zudem sei auch das Eigenkapital des rheinischen Klubs nahezu aufgebraucht.

Bundesligist 1. FC Köln hat in der Corona-Pandemie hohe Umsatzverluste verzeichnet und nahezu die gesamten Eigenmittel aufgebraucht. "Wir hatten von März 2020 bis Juni 2021 coronabedingt einen Umsatzverlust von 66 Millionen Euro. Das Eigenkapital, das wir in den vergangenen Jahren mühsam auf 38,6 Millionen Euro aufgebaut haben, ist nahezu aufgebraucht", sagte Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle in einem Interview des Bonner General-Anzeiger.

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Wie bei allen anderen Vereinen haben die fehlenden Zuschauer-Einnahmen einen Großteil der Verluste ausgemacht. Aber laut Wehrle habe es auch in den Bereichen Sponsoring, Merchandising, Catering und Events Verluste gegeben. Mit gezielten Maßnahmen habe man versucht, dagegen zu steuern, etwa mit Genussrechten. Außerdem hat der dreimalige deutsche Meister im April einen Kredit von 20 Millionen Euro aufgenommen, der durch ein Bürgschaftsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen abgesichert ist.

Auf sportlichem Wege hatten die Kölner mögliche weitere finanzielle Einbußen immerhin verhindert. Denn in der Relegation gelang zum Ende der vergangenen Spielzeit gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel doch noch der Klassenerhalt (1:1, 5:1).