05. März 2022 / 20:42 Uhr

12:3! TSV Siems springt an die Spitze

12:3! TSV Siems springt an die Spitze

Bend Strebel
Lübecker Nachrichten
Kapitänin Linnea Taube traf beim Torreigen am Samstagabend. 
Kapitänin Linnea Taube traf beim Torreigen am Samstagabend.  © 54°/König
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... zumindest für eine Nacht. Doch der Auftritt seines Teams stimmte Trainer Maurice Maletzki auch unabhängig vom abgefeuerten Torfestival zufrieden. "Bei so einem Ergebnis denkt man sich irgendwann, dass wir jetzt auch einen Gang runter schalten könnten, aber das haben die Mädels heute nicht gemacht."

Dennoch hatten die Siemserinnen auch in diesem Spiel zunächst mit Startproblemen zu kämpfen. Ein früher Treffer von Madeline Gieseler (3.). wurde nach nur wenigen Minuten durch Laura Sophie Bahr egalisiert (9.). "Wir haben zu Beginn einfache Fehler gemacht, Russee konnte genau das Spiel aufziehen, das wir von ihnen erwartet hatten. Zum Glück haben wir uns dann aber selbst herausgezogen", befand Maletzki später.

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Ab der 20. Minute setzte schließlich eine Dominanz der Gastgeberinnen ein, die bis zum Spielende Bestand hatte. Josefin Jegorenko (26.) und Michelle Tober (30.) sowie zwei Mal Gieseler (37., 45.) sorgten für eine komfortable Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel folgte dann ein Treffer auf den nächsten: Kira Ebert (48.), Linnea Taube (55., FE), Gianna Nicoleit (71.) sowie die TSV-Torversicherung Gieseler mit ihren Treffer vier bis sieben an diesem Abend (52., 58., 67., 76.) schraubten das Ergebnis in schwindelerregende Höhen.

Aus dem Torreigen seines Teams hob Maletzki den Treffer von Ebert hervor: "Sie kommt in den letzten Tagen immer zum Training vor dem Training, schiebt also Extraschichten und arbeitet sehr hart an sich. Dass sie dann heute ein Traumtor aus 20, 25 Metern macht, freut mich besonders für sie." Die Gäste, die nach Maletzki trotz der demoralisierenden Zwischenstandes jederzeit "gut mitgespielt" hätten, konnten zwischenzeitlich durch Bahr (60.) und Katleen Käte Drabinski (77.) verkürzen.

Siems schiebt aufgrund des aufpolierten Torverhältnisses vor den SSC Hagen Ahrensburg und grüßt am Samstagabend vom Platz an der Sonne. Der Hagen kann bereits am Sonntag nachziehen, wenn die Mädels vom Hamburger Stadtrand im Duell des Zweiten mit dem Dritten den Kieler MTV empfangen (15 Uhr).

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