25. Februar 2021 / 20:12 Uhr

Auer zeigen dem HC Elbflorenz die Grenzen auf

Auer zeigen dem HC Elbflorenz die Grenzen auf

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
HCE-Trainer Rico Göde hatte beim Derby alles andere als Freude an seinem Team.
HCE-Trainer Rico Göde hatte beim Derby alles andere als Freude an seinem Team. © Matthias Rietschel
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Der HC Elbflorenz hat im Derby gegen den EHV Aue auf ganzer Linie enttäuscht. Die Dresdner Handballer sind nach der 21:29-Niederlage  nun wieder "geerdet".

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Dresden. Es war eine bittere Pleite, mit der beim HC Elbflorenz so niemand gerechnet hatte. Trotz der überraschend deutlichen 21:29-Derby-Niederlage gegen den EHV Aue zieht sich HCE-Trainer Rico Göde am Ende doch einen positiven Aspekt heraus: „Aue hat uns gezeigt, wo wir stehen. Vielleicht war das Spiel gut dazu, uns wieder zu erden und dem einen oder anderen zu zeigen, dass wir noch nicht so gut sind, wie man vielleicht beim Blick auf die Tabelle glaubt“, redet der Coach nicht um den heißen Brei herum.

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Aue hält Niveau

Er betont, dass die Partie einige Schwächen deutlich gemacht habe, die es in den nächsten Tagen anzusprechen gelte. „Wir sind überhaupt nicht gut ins Spiel gekommen und haben schlecht geworfen“, gab Göde zu. Auch Kapitän und Torhüter Mario Huhnstock befand: „Die erste Halbzeit lief ungewohnt langsam. Wir haben uns aber angepasst und sind nicht zu unserem Tempospiel gekommen. Dabei wussten wir, dass Aue sehr defensiv steht und hatten eigentlich einen klaren Plan, doch der ging nicht auf, wie man allein schon an zwei vergebenen Siebenmetern sieht“, so der Keeper, der aber für die zweite Hälfte noch alle Chancen für seine Mannschaft sah.

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„Aber Aue hat das Niveau dann gehalten, wir nicht. Sie gewinnen die 1:1-Situationen, wir lassen uns isolieren und können ihnen nicht unser Spiel aufzwingen“, legt Huhnstock den Finger in die Wunde. Immer wieder scheiterten die Gastgeber dann am überragenden EHV-Torhüter Anadin Suljakovic, der 44 Prozent der Dresdner Würfe parierte. „Und unsere Performance aus dem Rückraum war viel zu schwach“, nennt Göde einen weiteren Grund für die Niederlage und meint vor der internen Analyse: „Einiges war inakzeptabel.“