09. März 2020 / 14:51 Uhr

Auf Pierre Didier Webessie ist Verlass

Auf Pierre Didier Webessie ist Verlass

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eidertals Luis Kronester (li.) behauptet den Ball gegen Pascal Hylla.
Eidertals Luis Kronester (li.) behauptet den Ball gegen Pascal Hylla. © Mario M. Koberg
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In der Fußball-Landesliga Holstein bleibt der TSV Pansdorf das Maß aller Dinge. Allerdings musste sich der Tabellenführer beim 1:0-Sieg gegen den SVE Comet Kiel mächtig strecken. Keine Probleme hatte der TSV Klausdorf, der beim Schlusslicht SG Neustrand mit 6:1 die Oberhand behielt. Der TSV Altenholz bleibt in der Landesliga Schleswig in der Erfolgsspur.

Landesliga Holstein: SG Neustrand – Klausdorf 1:6

Bereits nach 19 Minuten war die Partie entschieden. Klausdorf erzielte jeweils nach ansehnlichem Kombinationsspiel Treffer wie aus dem Lehrbuch und führte mit 3:0 (10., 12., 19.). Danach schaltete der TSV in den „Verwaltungsmodus“ um. „Eine Glanzleistung war das trotzdem nicht“, sprach TSV-Trainer Dennis Trociewicz von einem Pflichtsieg. Klausdorf versäumte es, sein Potenzial konsequent abzurufen, kam aber nach gelegentlichen Ballstafetten noch zu drei weiteren Treffern. Den tapferen Hausherren, die engagiert und fair zu Werke gingen, gelang lediglich der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:3 (32.).

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TSV Pansdorf – SVE Comet Kiel 1:0

Das intensive Spiel auf gutem Niveau bot den 180 Zuschauern viele Höhepunkte. Pansdorf hatte durch Hauke Schult, der am starken SVE-Torwart Lukas Losch scheiterte (6., 26./Pfosten), gute Torchancen. Die beste Kieler Möglichkeit ließ Tjark Gutzeit liegen, der am glänzenden Pansdorfer Schlussmann scheiterte (56.). „Das Gegentor war typisch Pansdorf. Die nutzen jeden Fehler“, meinte SVE-Trainer Mark Hungerecker. Nach einem Pansdorfer Einwurf und verlorenem Kopfballduell war bei Comet das Zentrum entblößt und der freistehende Joel Denker vollendete eiskalt zum Tor des Tages (85.).

Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Von 2018 bis 2021 stand Janni Serra bei Zweitligisten Holstein Kiel unter Vertrag. In dieser Zeit kam der Stürmer 91 Mal zum Einsatz und erzielte 35 Tore. Nach seinem Vertragsende bei Holstein Kiel wechselt Serra zur Saison 2021/22 in die Bundesliga zu Arminia Bielefeld. Zur Galerie
Von 2018 bis 2021 stand Janni Serra bei Zweitligisten Holstein Kiel unter Vertrag. In dieser Zeit kam der Stürmer 91 Mal zum Einsatz und erzielte 35 Tore. Nach seinem Vertragsende bei Holstein Kiel wechselt Serra zur Saison 2021/22 in die Bundesliga zu Arminia Bielefeld. ©
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Landesliga Schleswig: IF Stjernen Flensborg – SpVg Eidertal Molfsee 0:3

„So muss man auswärts in einer hitzigen Atmosphäre agieren“, war der Eidertaler Coach Jörg Ahrens sehr zufrieden mit der Präsentation seiner Mannschaft. Gegen offensive Gastgeber blockten die Eidertaler alle Angriffsversuche erfolgreich ab. Mit einem Doppelschlag durch Fynn Mortensen (20.) und Jakob Urbat (23.) schockten die Eidertaler ihren Gegner, ehe sie in Unterzahl (Oliver Dreier kassierte eine Rote Karte wegen groben Foulspiels/31.) weiterspielen mussten. Auch die Flensburger waren dezimiert, als Sebastian Wirth nach einem taktischen Foul mit Gelb-Rot vom Platz musste (67.). Glück dann für die Eidertaler, dass die Platzherren einen Foulelfmeter am Tor vorbeisetzten (75.). „Als beim Gegner der Druck raus war, übernahmen wir das Kommando und erzielten den entscheidenden Treffer“, war Jörg Ahrens erleichtert, als Louis Schütt zum späten 3:0 (88.) für seine Farben getroffen hatte.

Osterrönf. TSV – TuS Jevenstedt 0:3

„In unseren Druckphasen schießen sie die Tore. Das tut natürlich doppelt weh“, sagte ein sichtlich enttäuschter OTSV-Trainer Maik Gabriel nach der Partie. In einem von beiden Seiten hart, aber fair geführten Derby ging der TuS Jevenstedt unter dem Strich als glücklicher Sieger vom Platz. Vor dem 1:0 (17.) von Lucas Seefeldt scheiterte Kevin Rathjen am gut aufgelegten Gästekeeper Malte Tischer. Im Gegenzug brachte Mathis Mrosek den Ball über die rechte Seite scharf nach innen, wo Seefeldt beherzt mit einem Volleyschuss aus 12 Metern traf. Dem OTSV gelang kurz vor der Pause fast der Ausgleich. Kevin Rathjen traf nach einem Freistoß den linken Pfosten. Im zweiten Durchgang machte erneut Lucas Seefeldt mit seinen Treffern den Unterschied aus (63./80.). „Er hat einfach den Killerinstinkt“, sagte sein Trainer Patrick Nöhren und lachte.

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TuS Collegia Jübek – TSV Altenholz 0:1

Beim TuS Collegia Jübek gewann der TSV Altenholz sein erstes Auswärtsspiel im neuen Jahr mit 1:0. In der ersten Halbzeit war ein richtiges Fußballspiel durch die widrigen Platzverhältnisse kaum möglich. Auf Pierre Didier Webessie war allerdings Verlass. Nach einem Pass von Kevin Bodendorf, der noch unglücklich von Julian Denz per Kopf verlängert wurde, schloss Webessie (53.) überlegt zur Führung ins linke untere Eck ab. „Er hat die Mannschaft gepusht, sie mitgezogen und das Ding selbst gemacht“, so TSV-Trainer Liridorn Imeri. Kurios: Julian Denz sah in der 55. Spielminute überraschend die Gelb-Rote Karte. Nach einem vermeintlichen Foulspiel an ihm schnappte er sich das Leder, um den Freistoß auszuführen. Schiedsrichter Jacobs wertete dies allerdings als Handspiel und schickte ihn vom Feld. „Es war ein dreckiger Sieg, darüber freuen wir uns“, sagte Imeri.

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