12. April 2021 / 12:20 Uhr

Ausgerechnet beim Finalgegner: Volleyball-Trainer Christophe Achten hat neuen Job gefunden

Ausgerechnet beim Finalgegner: Volleyball-Trainer Christophe Achten hat neuen Job gefunden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Belgier Christophe Achten könnte in seinem elften Pflichtspiel als Netzhoppers-Coach schon Vereinsgeschichte schreiben.
Christophe Achten trainiert ab der kommenden Saison die United Volleys Frankfurt. © Oliver Schwandt
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Der 42-jährige Belgier übernimmt das Traineramt bei den United Volleys Frankfurt, gegen die er als Netzhoppers-Coach das Endspiel im DVV-Pokal verlor.

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Der Belgier Christophe Achten wird neuer Trainer des deutschen Volleyball-Pokalsiegers United Volleys Frankfurt. Wie der hessische Bundesligist am Montag mitteilte, wechselt der bisherige Chefcoach Juan Manuel Serramalera im Sommer zum schweizerischen Champions-League-Teilnehmer Volley Amriswil. Achten kommt zur neuen Saison von Frankfurts Endspielgegner im Pokalfinale, den Netzhoppers KW-Bestensee aus Brandenburg. Das Finale in Mannheim gewann die Mannschaft aus der Main-Metropole mit 3:0.

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Der 42-Jährige trainierte zuvor den Liga-Konkurrenten TV Rottenburg, der sich im vergangenen Jahr aus dem Bundesliga-Spielbetrieb zurückzog. Die Netzhoppers führte Achten zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Pokalfinale und erreichte die Playoffs in der Bundesliga, wo im Viertelfinale gegen die BR Volleys Schluss war. "Die Netzhoppers sind für mich eine Familie geworden, aber meine kleine Tochter können sie nicht ersetzen“, begründete der Belgier seine Entscheidung, näher bei der Familie sein zu wollen.

"Stadt und Verein haben riesiges Potenzial"

„Christophe ist ein Coach mit klarem Konzept und dem Ziel, seine Spieler ebenso wie den gesamten Verein besser machen zu wollen. Das hat mich bereits beim ersten Austausch überzeugt“, sagte der neue Volleys-Gesellschafter Alexander Korosek. Achten gewann mit der belgischen Nationalmannschaft 2013 die European League. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und denke, dass ich hier viel bewegen kann. Die Stadt und der Verein haben ein riesiges Potenzial, und auf dem Kader der vergangenen Saison lässt sich sehr gut aufbauen“, sagte er. Der Vertrag wurde nach Clubangaben für ein Jahr mit Option auf ein weiteres geschlossen.