07. März 2020 / 15:51 Uhr

Bei Sieg gegen Lichtenberg: Nulldrei-Trainer Predrag Uzelac mit goldenem Händchen (mit Galerie)

Bei Sieg gegen Lichtenberg: Nulldrei-Trainer Predrag Uzelac mit goldenem Händchen (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Babelsberg-Trainer Predrag Uzelac zeigt sich wenig begeistert von der Leistung seiner Mannschaft.
Sorgte mit den Einwechslungen von Pieter-Marvin Wolf und Tobias Dombrowa für die Wende im Spiel. © Jan Kuppert/Julius Frick
Anzeige

Regionalliga Nordost: Die Kicker des SV Babelsberg 03 feiern mit dem 4:1-Erfolg gegen Aufsteiger Lichtenberg 47 den dritten Saisonsieg.

Dritter Saisonsieg für die Regionalliga-Fußballer des SV Babelsberg 03, die sich am Samstagnachmittag vor 1474 Zuschauern im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion mit 4:1 (0:1) gegen den SV Lichtenberg 47 durchsetzten und drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln konnten. Gleichzeitig war es der höchste Saisonsieg der Filmstädter.

Anzeige

Im Vergleich zum 0:0 gegen Germania Halberstadt änderte Nulldrei-Coach Predrag Uzelac seine Startformation auf zwei Positionen. Mattia Trianni und Ugurtan Cepni ersetzten Tobias Dombrowa und Fabrice Montcheu. Bei den Gästen standen mit Nils Fiegen, David Hollwitz und Moritz Kretzer drei Ex-Babelsberger von Beginn an auf dem Platz. Jonas Schmidt, von 2013 bis 2016 am Babelsberger Park, fehlte gelbgesperrt.

In Bildern: Der SV Babelsberg 03 siegt mit 4:1 gegen den SV Lichtenberg 47.

Die Babelsberger Mannschaft schwört sich ein. Zur Galerie
Die Babelsberger Mannschaft schwört sich ein. © Jan Kuppert/Julius Frick

Die Gastgeber hatten zwar von Beginn an mehr Ballbesitz, taten sich gegen den kompakt verteidigenden Aufsteiger im Rausspielen klarer Torchance zunächst aber schwer. Die beste Gelegenheit hatte Daniel Frahn nach 27 Minuten. Er kam nach einer Flanke von Ugurtan Cepni zum Kopfball, der von 47-Keeper Niklas Wollert aber stark pariert wurde. Nach Vorarbeit von Bogdan Rangelov und Trianni scheiterte Frahn mit seinem Versuch hinterm Standbein wenig später wieder an Wollert (32.), ehe Rangelov (37.) und Reimann (38.) ihre Abschlüsse über das nun immer mehr in den Fokus geratene Gästetor setzten.


Die Kopfbälle von Leonard Koch (41., auf der Linie geklärt) und Reimann (41., pariert) reichten für die jetzt immer stärker werdenden Gastgeber nicht zur Führung. Genau in diese Babelsberger Drangphase fiel das 0:1, als Sebastian Reiniger bei seinem Kopfball von der Strafraumkante von einem Fehler von Nulldrei-Keeper Marvin Gladrow profitierte (42.).

Nach dem Seitenwechsel spielte sich das Geschehen 15 Minuten zwischen den Strafräumen ab, ehe der kurz zuvor eingewechselte Pieter-Marvin Wolf im Strafraum von Reiniger zu Fall gebracht wurde und Schiedsrichter Daniel Bartnitzki auf Elfmeter entschied. Frahn ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf sicher zum verdienten Ausgleich für die Kiezkicker (61.).

Aktuelles aus der Regionalliga Nordost

Ab der 67. Minute agierten die Hausherren dann in Überzahl, nachdem Fiegen den im Anschluss an eine Ecke konternden Rangelov nur noch per Notbremse stoppen konnte und mit glatt Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Bei der 2:1-Führung profitierte der baumlange Innenverteidiger Petar Lela von einem Fehler Wollerts und köpfte die Ecke vom eingewechselten Tobias Dombrowa ein (74.) - Nulldrei hatte die Partie gedreht und war endgültig auf die Siegerstraße eingebogen. Die Vorentscheidung besorgte Rangelov auf Vorlage von Wolf, als der Serbe Wollert schön umkurvte und mit links zum 3:1 einschob (80.). Den 4:1-Endstand besorgte Wolf selbst, als er auf Vorlage von Dombrowa aus Nahdistanz nur noch die Innenseite ranhalten musste (84.).

Pieter-Marvin Wolf: "Beim Elfmeter trifft mich der Gegner auf jeden Fall. Der Platzverweis spielt uns dann natürlich in die Karten. Ich bin mir aber sicher, dass wir das Ding auch ohne die Rote Karte gezogen hätten. Wir hatten Spaß am Fußball und wollen diesen Schwung mit in die nächsten schweren Spiele nehmen", erzählt der Joker.

Der ebenfalls eingewechselte Tobias Dombrowa sagte: "Wir hatten beim Elfmeter und dem Platzverweis das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite, das uns in den vergangenen Wochen oft gefehlt hat. Zudem stimmte unsere Chancenverwertung endlich einmal wieder."

SV Babelsberg 03: Gladrow - Cepni, Awassi, Lela, Siebeck - Reimann (87. Pino Tellez), Koch, Danko (59. Wolf) - Rangelov, Frahn, Trianni (70. Dombrowa).

SV Lichtenberg 47: Wollert - Hentschel (80. Künne), Owczarek, Hollwitz, Einsiedel - Fiegen - Kretzer, Reiniger, Gawe, Rausch (21. Wuthe) - Brechler (84. Jahn).