12. April 2021 / 22:57 Uhr

Leverkusen hadert mit Remis in Hoffenheim – Amiri: "Für unsere Ziele zu wenig"

Leverkusen hadert mit Remis in Hoffenheim – Amiri: "Für unsere Ziele zu wenig"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Ergebnis in Hoffenheim war für Leverkusens Ziele am Montagabend enttäuschend.
Das Ergebnis in Hoffenheim war für Leverkusens Ziele am Montagabend enttäuschend. © IMAGO/Eibner/Jan Huebner (Montage)
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Im Montagabend-Spiel der Bundesliga ist Bayer Leverkusen in Hoffenheim nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Nach der Partie zeigten sich die Spieler der Werkself enttäuscht – die Qualifikation für die Champions League ist in noch weitere Ferne gerückt.

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Nach diesem Spiel ist Bayer Leverkusen wohl raus aus dem Kampf um die Champions-League-Ränge in der Bundesliga: Am Montagabend kam die Werkself zum Abschluss des 28. Spieltags nicht über ein 0:0 bei der TSG Hoffenheim hinaus. Der Rückstand auf Platz vier, der für die Königsklasse berechtigt, beträgt damit schon neun Zähler. Zudem sind auch die vor dem Spieltag punktgleichen Dortmunder auf Rang fünf zwei Punkte davongezogen. Folglich haderten die Bayer-Profis nach dem Spiel mit dem Resultat: "Für unsere Ziele ist das auf jeden Fall zu wenig", sagte Nadiem Amiri bei DAZN.

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"Wir wollten in die Champions League, jetzt sind es neun Punkte. Ich denke, das wird schon sehr, sehr schwierig", stellte der Mittelfeldspieler klar. Und auch Routinier Sven Bender wusste um den Patzer im Kampf um die Top vier: "Das war ein sehr intensives Spiel. Es hat ein bisschen wehgetan", ordnete der 31-Jährige das Spielgeschehen ein. "Dass es dann 0:0 ausgeht, ist natürlich schade."

Vier Zähler aus zwei Spielen: Wolf attestiert seinem Team "ordentliche" Punkteausbeute

Deutlich positiver äußerte sich indes Bayer-Trainer Hannes Wolf, der froh war, auch das zweite Spiel als Trainer der Leverkusener nicht verloren zu haben: "Wir haben auswärts einen Punkt geholt, sind mit vier aus zwei gestartet. Das ist erstmal sehr ordentlich", sagte Wolf, der offensiv allerdings einen mauen Auftritt seiner Mannschaft beobachten musste.

Chancen waren insbesondere im ersten Durchgang Mangelware: Das zuletzt von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Top-Talent Florian Wirtz schlug im Strafraum einen Haken zu viel (19.), Moussa Diaby zögerte zu lange (24.). Charles Aranguiz scheiterte mit seinem Linksschuss am gut reagierenden TSG-Schlussmann Oliver Baumann (25.). Auch im zweiten Durchgang wurde es kaum besser: Diaby zielte mit dem schwächeren rechten Fuß im Strafraum drüber (57.). Wendells Schuss stellte Baumann nicht vor Probleme (72.). In der Nachspielzeit prüfte der eingewechselte Leon Bailey mit einem abgefälschten Schuss den Hoffenheimer Keeper, aber Baumann reagierte und sorgte dafür, dass es beim torlosen Remis am Montagabend blieb.