18. März 2022 / 21:09 Uhr

Bayern-Frauen legen vor: Wolfsburgs Fußballerinnen am Samstag in Zugzwang

Bayern-Frauen legen vor: Wolfsburgs Fußballerinnen am Samstag in Zugzwang

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
 Enge Sache: Bayerns Klara Bühl (l.) gegen Frankfurts Verena Hanshaw.
Enge Sache: Bayerns Klara Bühl (l.) gegen Frankfurts Verena Hanshaw. © IMAGO/foto2press
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Der erste Teil des Spitzenspiel-Wochenendes in der Frauenfußball-Bundesliga ist vorbei: Der FC Bayern gewann am Freitagabend gegen Eintracht Frankfurt mit 4:2 und ist zunächst einmal wieder Tabellenführer. Der VfL Wolfsburg ist damit am Samstag gegen Hoffenheim in Zugzwang.

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg treten am Samstag im AOK-Stadion (14 Uhr, live auf NDR und Magentasport) gegen 1899 Hoffenheim an, der größte Rivale musste schon am Freitagabend ran: Der FC Bayern gewann gegen Einracht Frankfurt mit 4:2 und rückte damit zunächst einmal wieder auf den ersten Platz vor.

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Maxi Rall brachte die Münchnerinnen bereits nach fünf Minuten in Führung, die Frankfurterinnen wirkten in der Anfangsphase viel zu nervös. Die Hessinnen kämpften sich aber zurück in die Partie und schlugen dank Traumtor von Laura Freigang und einem weiteren Treffer von Nicole Anyomi noch vor der Halbzeit zurück. Unmittelbar nach Wiederanpfiff glich Top-Stürmerin Lea Schüller mit einem sehenswerten Schuss von Strafraumkante aus, Viviane Asseyi (79.) und Ex-VfLerin Jovana Damnjanovic (90+3) schossen den Meister in der 79. Minute zum Sieg.

Die Wolfsburgerinnen werden gegen Hoffenheim weiter auf Sveindis Jonsdottir (muskuläre Probleme) und Shanice van de Sanden (Aufbau nach Fuß-Verletzung) verzichten, für beide kommt ein Einsatz noch zu früh. Wieder mit dabei ist dafür aber Torfrau Almuth Schult. Die Zwillings-Mama musste die letzten zwei Spiele aufgrund einer Corona-Infektion passen. Trainer Tommy Stroot: "Sie hat am Mittwoch bereits einen Lungenfunktionstest absolviert und hat keine Nachfolgen. Seit Donnerstag trainiert sie wieder." Gegen die TSG wird die 31-Jährige wieder zwischen den Pfosten stehen. "Ich gehe nicht davon aus, dass noch etwas dazwischenkommt. Sie konnte bereits Rhythmus aufbauen und wir haben seit dem negativen Test darauf hingearbeitet, dass sie wieder spielen kann", so Stroot.

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Schon vor dem Bayern-Sieg gegen Frankfurt hatte Stroot betont, dass er weiter mit einem Zweikampf an der Spitzen rechnet. "Bei der Qualität von Bayern und uns läuft es wahrscheinlich am Ende wieder darauf hinaus", sagt der VfL-Trainer, der betont: "Da kann das Spiel gegen Hoffenheim auch ein Richtungsgeber sein, ob das so bleibt oder vielleicht noch mal Spannung reinkommt. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass wir uns auf den oberen Kampf konzentrieren können."

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