12. September 2021 / 17:35 Uhr

Beide zwei Saisontore: Weghorst und Nmecha treffen im Gleichschritt

Beide zwei Saisontore: Weghorst und Nmecha treffen im Gleichschritt

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Zweites Saisontor: VfL-Stürmer Wout Weghorst traf vom Punkt zum 2:0.
Zweites Saisontor: VfL-Stürmer Wout Weghorst traf vom Punkt zum 2:0. © DPA
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Lukas Nmecha und Wout Weghorst schossen den VfL Wolfsburg zum 2:0-Sieg bei Greuther Fürth. Beide stehen jetzt bei zwei Buden, treffen also im Gleichschritt.

In den vergangenen Jahren war Wout Weghorst beim VfL, was das Toreschießen betrifft, das Nonplusultra, doch in dieser Saison haben die Wolfsburger mit Lukas Nmecha einen weiteren treffsicheren Akteur in ihren Reihen. Beim 2:0-Sieg in Fürth traf sowohl der Niederländer als auch der U21-Europameister – beide stehen jetzt bei zwei Saisontoren.

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Den Anfang machte Nmecha (traf zum ersten Mal beim 2:1-Sieg bei Hertha) bereits nach zehn Minuten mit der ersten guten Gelegenheit der Gäste. Nach einem abgeblockten Schuss von Josuha Guilavogui bediente ebenjener Weghorst seinen Teamkollegen, der zum 1:0 einnetzte! „Ich bin glücklich, dass wir die drei Punkte geholt haben und ich noch mal getroffen habe“, sagte Nmecha anschließend bei Wölfe-TV und freute sich über die Ausbeute von zwölf Punkten nach vier Spielen: „Es läuft gerade gut, hoffentlich geht‘s so weiter.“

VfL Wolfsburg bei Greuther Fürth

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VfL Wolfsburg bei Greuther Fürth © DPA

Weghorst, der seinen ersten Saisontreffer beim Auftakt-1:0 gegen den VfL Bochum markiert hatte, machte mit seinem Tor in der Nachspielzeit den Deckel drauf. Einen Elfmeter (Luca Waldschmidt war gefoult worden) verwandelte der Angreifer sicher unten links - endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis vom Punkt. Wettbewerbsübergreifend hatte Weghorst drei Elfer in Folge verballert – beim 1:0 gegen Schalke, beim 0:2 in Leipzig (beides Pokal) sowie beim 1:0 in der Liga gegen Bochum. Aber war eigentlich klar, dass Weghorst wieder ran darf? Ja, sagte VfL-Trainer Mark van Bommel. „Wout war die Nummer 1.“ Nach dem Schlusspfiff lobte der Stürmer vor allem die ersten 45 Minuten seines Teams. „Die erste Halbzeit war richtig gut, auf ganz hohem Niveau“, so Weghorst. „In der zweiten Hälfte haben wir uns dem Gegner zu sehr angepasst.“

Lukebakio feiert VfL-Premiere

Kurz vorm Ende der Transferperiode hatte der VfL Dodi Lukebakio von Hertha BSC für ein Jahr ausgeliehen – der Spieler, der den Wolfsburgern per Elfmeter das bislang einzige Gegentor zugefügt hatte. Beim 2:0-Erfolg bei Greuther Fürth feierte der Offensivmann seine Premiere für seinen neuen Klub. In der 67. Minute wurde der 23-Jährige für Maximilian Philipp eingewechselt. Der Neuzugang zeigte in der einen oder anderen Szene zwar sein Können, blieb ansonsten aber eher unauffällig, ein Torschuss blieb ihm verwehrt. Nach einem Zweikampf, bei dem der Wolfsburger eigentlich mit der Fußspitze etwas vor Fürths Marco Meyerhöfer am Ball war, holte sich die Nummer 28 Gelb ab. Dennoch war VfL-Trainer van Bommel zufrieden mit Lukebakios ersten 23 Minuten für Wolfsburg. „Dodi bringt Tempo mit, er passt gut zu uns. Wir sind froh, dass wir ihn am Ende noch verpflichten konnten“, freut sich der Niederländer.