18. Oktober 2021 / 10:34 Uhr

Bayern-Verteidiger Pavard reagiert auf Fan-Kritik aus Frankreich: "Ich bin defensiv kompletter als Hakimi" 

Bayern-Verteidiger Pavard reagiert auf Fan-Kritik aus Frankreich: "Ich bin defensiv kompletter als Hakimi" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Benjamin Pavard vom FC Bayern hat auf die Fan-Kritik aus seinem Heimatland Frankreich reagiert.
Benjamin Pavard vom FC Bayern hat auf die Fan-Kritik aus seinem Heimatland Frankreich reagiert. © IMAGO / Sven Simon
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Obwohl Benjamin Pavard sowohl beim FC Bayern als auch in der Équipe Tricolore regelmäßig zum Einsatz kommt, hat er bei einigen Fans in Frankreich einen schweren Stand - aufgrund seiner eher defensiven Spielausrichtung. Nun hat der Rechtsverteidiger die Kritik in einem TV-Interview zurückgewiesen.

Er wurde Weltmeister 2018 mit Frankreich und Champions-League-Sieger 2020 mit dem FC Bayern: Rechtsverteidiger Benjamin Pavard gilt beim deutschen Rekordmeister als Stammspieler und auch in der Mannschaft von Nationaltrainer Didier Deschamps spielt der 25-Jährige eine große Rolle. Dennoch muss Pavard insbesondere in seinem Heimatland auch kritische Stimmen über sich ergehen lassen. Einigen Fans und Medienvertretern ist die, aus ihrer Sicht, zu defensive Spielweise des Abwehrspielers im Vergleich zu anderen Außenverteidigern ein Dorn im Auge.

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Nun hat sich der Bayern-Profi, der aufgrund eines Platzverweises aus dem Fürth-Spiel bei der 5:1-Gala in Leverkusen am Sonntag nicht mitwirken konnte und zudem das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (23.10.) verpassen wird, gegenüber dem französischen TV-Sender Canal+ zu Wort gemeldet. "Die Kritik aus Frankreich lasse ich nicht an mich heran, denn ich habe Frankreich jung verlassen. Ich habe nur selten in der Ligue 1 gespielt, also kennt mich die französische Öffentlichkeit kaum", erklärte Pavard, der 2016 vom OSC Lille zum VfB Stuttgart in die Bundesliga gewechselt war.

Das unterscheidet Pavard von Hakimi oder Alexander-Arnold

Der Franzose sieht aktuell keinen Grund, seine Spielweise zu ändern und offensiver auszulegen, wie er in dem Interview deutlich machte: "Auf dem Papier ist ein Pavard vielleicht weniger sexy als ein Hakimi oder ein Alexander-Arnold, aber ich denke, dass ich defensiv kompletter bin." Zwar würde er in Frankreich gerne mehr respektiert werden, zwinge aber die Leute nicht dazu, die Bundesliga zu schauen.


Der Defensivspieler ist mit seiner Darstellung in die Offensive gegangen. Fußballerisch wird er seinem Stil treu bleiben. Pavard selbstsicher: "Die echten Beobachter, die regelmäßig Fußball schauen, wissen genau, was ich getan habe und was ich noch immer tue."