03. Januar 2020 / 15:43 Uhr

Bennet Hundt freut sich auf ein Wiedersehen mit ALBA BERLIN

Bennet Hundt freut sich auf ein Wiedersehen mit ALBA BERLIN

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Bennet Hundt (l.), hier gegen Frankfurts Lamont Jones, trifft auf seinen Ex-Klub ALBA BERLIN.
Bennet Hundt (l.), hier gegen Frankfurts Lamont Jones, trifft auf seinen Ex-Klub ALBA BERLIN. © Pförtner
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Das Spiel gegen ALBA BERLIN wird für Bennet Hundt ein ganz besonderes: Am Sonntag, 5. Januar, trifft der gebürtige Berliner mit der BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga auf seine ehemaligen Teamkameraden, mit denen er in der vergangenen Spielzeit noch gemeinsam trainiert und auf dem Parkett gestanden hat. Tipoff ist um 15 Uhr in der Sparkassen-Arena.

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Der 21-Jährige freut sich „riesig“ auf ein Wiedersehen mit dem Team, vor allem aber auf das Treffen mit Tim Schneider und Jonas Mattisseck. „Das sind wirklich gute Freunde, die ich schon lange kenne. Wir haben auch gemeinsam in der NBBL gespielt“, erzählt Hundt. Zu beiden hat er noch regelmäßig Kontakt. „Ich schaue mir unter der Woche die Euroleague-Spiele von ALBA an. Und dann schreiben wir uns anschließend oft per WhatsApp“, berichtet der BG-Spieler. Auch wenn er gute Spiele im Trikot der Veilchen abliefert, kommen Reaktionen von seinen ehemaligen Berliner Teamkameraden.

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Hundt gibt zu, dass das Spiel gegen ALBA „in jedem Fall ein ganz besonderes Spiel ist“. Aber er schiebt gleich nach: „Ich versuche natürlich, an jedes Spiel gleich heranzugehen.“ Ganz Profi eben. Ob seine Familie dabei sein wird, weiß er noch nicht genau. Dass sie „Glücksbringer-Qualitäten“ hat, bewies sie gegen Oldenburg. Sie war beim ersten Bundesligasieg gegen die EWE Baskets in der Halle und hat erfolgreich die Daumen gedrückt.

Kyan Anderson im SPORTBUZZER-Fantalk mit Florian Schmidt

Bei TuS Lichterfelde hat der Berliner erstmals mit sechs Jahren in einer Mannschaft gespielt, Basketball war schon viel früher wichtig. Er sei gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Jannes an den Wochenenden in der Sporthalle groß geworden, weil seine Mutter (1. Liga) und sein Vater (2. Liga) Basketball gespielt haben. Nebenbei habe er viel ausprobiert – von Tennis, über Fußball, Badminton und Tischtennis reicht sein sportlicher Erfahrungsschatz. „Am Ende bin ich aber immer wieder beim Basketball gelandet, weil dieser Sport mir am meisten Spaß gemacht hat.“

BG Göttingen - FRAPORT SKYLINERS, BBL 2019/20

BG Göttingen - FRAPORT SKYLINERS, BBL 2019/20 Zur Galerie
BG Göttingen - FRAPORT SKYLINERS, BBL 2019/20 © Pförtner
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Über JBBL und NBBL-Einsätze hat sich Hundt für die Nationalteams in den verschiedenen Altersklassen empfohlen. Von der U16 bis zur U20 war er international aktiv und bei Europa- und Weltmeisterschaften am Start. Zuletzt wurde er Dritter bei der U20-EM in Chemnitz.

Humba der BG Göttingen mit Kyan Anderson.

Nach seinem Highschool-Jahr hat sich der Basketballer ALBA BERLIN angeschlossen und einen dreijährigen Ausbildungsvertrag erhalten. Zwei Jahre hat er mit den Profis trainiert, hatte – auch internationale – Einsätze für die Albatrosse, meistens lief er jedoch für LOK Bernau in der Pro B auf. Als der Vertrag jetzt auslief, beschloss Hundt, dass es Zeit werde, der Heimatstadt einmal den Rücken zu kehren. Es folgte der Wechsel nach Göttingen.

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