07. September 2021 / 17:21 Uhr

Blitz-Wechsel? Wolfsburgs Mehmedi bei Russland-Klub auf der Liste

Blitz-Wechsel? Wolfsburgs Mehmedi bei Russland-Klub auf der Liste

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Derzeit nur Reservist: VfL-Spielmacher Admir Mehmedi.
Derzeit nur Reservist: VfL-Spielmacher Admir Mehmedi. © Roland Hermstein
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Verlässt Admir Mehmedi den VfL Wolfsburg doch noch auf dem letzten Drücker? Der russische Erstligist Achmat Grosny soll Interesse am Spielmacher haben.

Nicht im 23er-Kader des VfL für die Champions League, kaum Einsatzchancen beim Fußball-Bundesligisten: Spielmacher Admir Mehmedi hat in Wolfsburg derzeit einen schweren Stand, ein Blitz-Abschied aus der VW-Stadt ist für den 30-Jährigen eigentlich kein Thema. Doch kurz bevor in Russland das Transferfenster schließt, soll laut transfermarkt.de Erstligist Achmat Grosny Interesse am Offensivmann bekundet haben. Nach SPORTBUZZER-Infos ist da aber nichts dran.

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Nur noch am Dienstag können russische Klubs noch auf dem Transfermarkt tätig werden. Im Fall von Mehmedi ist von einer Leihe die Rede, am Dienstag soll Achmat dem VfL-Profi ein Angebot unterbreitet haben. Neben dem Wolfsburger soll Grosny auch ein Auge auf Shapi Suleymanov von Krasnodar und Senin Sebai von FK Khimki geworfen haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass Mehmedi noch in diesem Sommer den Abgang macht, bezeichnete er am Montag als "sehr, sehr gering. Das wäre eine Hauruck-Aktion. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich meine Entscheidungen immer wohlüberlegt treffe."

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Vielmehr habe sich Mehmedi im Sommer "den einen oder anderen Gedanken gemacht, aber ich habe immer versucht, den Fokus aufs Sportliche zu legen und hier Vollgas zu geben". Das mache er weiterhin. Möglicherweise zieht es Mehmedi und seine Familie schon bald wieder in die Schweiz zurück. "Mein Ziel ist, die Karriere beim FC Zürich oder beim FC Winterthur zu beenden", erzählt er. Für beide Klubs hatte der Wolfsburger in den Anfängen seiner Karriere gespielt. Wann es so weit sein könnte, "das weiß ich nicht. Aber das ist der grobe Plan. Und meine Familie will irgendwann auch in die Schweiz zurück."