19. November 2017 / 20:42 Uhr

Borgfelds U17 verspielt verdienten Sieg fast

Borgfelds U17 verspielt verdienten Sieg fast

Christian Markwort
Weser-Kurier
Borgfeld B-Junioren
Zum Ende hin wurde noch es einmal eng für die B-Junioren des SC Borgfeld. Am Ende stand aber ein 3:2-Erfolg zu Buche. © Hans-Henning Hasselberg
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B-Junioren-Regionalligist bezwingt St. Pauli II mit 3:2

Die wichtigste Erkenntnis erhielt Burak Bahar kurz vor Ende der Regionalliga-Partie der B-Junioren des SC Borgfeld und des FC St. Pauli II: "In der Breite ist unser Kader noch nicht so gut besetzt, um in der Regionalliga langfristig eine gute Rolle zu spielen." Der Grund für die vermeintlich überzogene Kritik nach dem 3:2 (2:0)-Erfolg lag an der Unordnung, die durch vier Spielerwechsel entstanden war. Nach der komfortablen Pausenführung ließen sich die jungen Wümme-Kicker den verdienten Sieg beinahe noch aus den Händen reißen.

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Vom Anpfiff weg setzten die Borgfelder dort an, wo sie zuletzt aufgehört hatten. Mit mutigem Offensivspiel und großem läuferischem Einsatz ließen sie ihre Gegner kaum zum Zuge kommen, scheiterten zunächst aber zweimal knapp am Pfosten. Kurz nach dem zweiten Alu-Treffer besorgte Borgfelds bester Spieler an diesem Tag die Führung: Ali Cetin tankte sich über rechts durch, sein präzises Zuspiel verwertete Eren Sami Dinkci in der Mitte nahezu unbedrängt (10.).

Trotz deutlich größerer Spielanteile kam Borgfeld vor der Pause lediglich noch zu einem zweiten Treffer: Erneut setzte sich Cetin über rechts durch, diesmal fand sein Zuspiel in Daniel Hefele einen dankbaren Abnehmer, der per Kopf traf (38.). Direkt nach Wiederbeginn versuchte sich der quirlige Mohamed Fakhro in der Kategorie "Tor des Monats", als er aus etwa 25 Metern einen fulminanten Linksschuss auf das Gäste-Tor abfeuerte, der mithilfe des Pfostens eigentlich die Vorentscheidung hätte sein müssen (52.). Doch die Gäste zeigten sich nun ebenfalls kampfstark und stellten Borgfelds Abwehr vor immer größere Probleme. Zunächst erzielte Ken Wähling den Anschlusstreffer (79.), dann sorgte Serhat Yavasan für Schweißausbrüche seitens der Borgfelder (80.+3). Dennoch zog Trainer Bahar ein zufriedenes Fazit: "Die Jungs haben bis auf diese merkwürdigen letzten fünf Minuten ein gutes Pressing gespielt, waren extrem lauf- und einsatzbereit."