16. September 2021 / 13:39 Uhr

BVB stößt Kapitalerhöhung an: Millionen-Erlös auch für Transfers und Corona-Schulden eingeplant

BVB stößt Kapitalerhöhung an: Millionen-Erlös auch für Transfers und Corona-Schulden eingeplant

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Dortmund will mit zusätzlichen Geldern Corona-Schulden tilgen.
Borussia Dortmund will mit zusätzlichen Geldern Corona-Schulden tilgen. © IMAGO/Team 2
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Borussia Dortmund plant, mit einer Kapitalerhöhung neue Gelder für den Verein zu generieren. Durch die Ausgabe von Stammaktien soll ein Bruttoerlös von 86,5 Millionen Euro erzielt werden. Dieser soll sowohl zur Tilgung der Corona-Schulden als auch für Spieler-Transfers eingesetzt werden.

Mit einer Kapitalerhöhung will sich Borussia Dortmund frisches Geld besorgen. Geplant sei die Ausgabe von knapp 18,4 Millionen neuen Stammaktien, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Mit dem Bruttoerlös von etwa 86,5 Millionen Euro will das Management Schulden begleichen und Verluste aus der Pandemie kompensieren. Auch Investitionen in neue Spieler seien denkbar. Die neuen Aktien sollen bisherigen Aktionären angeboten werden. Als Angebotszeitraum nannte das Management den 20. September bis einschließlich 4. Oktober. Die neuen Aktien sollen jeweils 4,70 Euro kosten.

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"Diese Kapitalerhöhung stellt einen wesentlichen Meilenstein von Borussia Dortmund zur Überwindung der bisherigen wirtschaftlichen Lasten der Pandemie dar", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Donnerstag. In seiner Bilanz-Pressekonferenz im August hatte der BVB deutliche Verluste präsentieren müssen. Auch als Folge der Corona-Krise betrug das Minus im abgelaufenen Geschäftsjahr 72,8 Millionen Euro. Im Jahr 2019/20 waren es noch knapp 30 Millionen Euro weniger gewesen.

Watzke hatte den Anstieg des Fehlbetrages als erwartbar eingeordnet und erklärt, dass man im vorherigen Zeitraum "nur" vier statt nun zwölf Monate von den Folgen der Pandemie betroffen gewesen sei. Folglich würden die Zahlen trotz des Minus "die Stärke des BVB" belegen. Der Klubchef betonte aber auch: "Es ist eine herausfordernde Geschichte - das ist keine Frage." Die Konzernumsatzerlöse gingen von 370,2 Millionen Euro auf 334,2 Millionen zurück.