27. Dezember 2021 / 19:31 Uhr

Von der Bundesliga ins Ausland: So läuft es für David Alaba, Jadon Sancho, Matheus Cunha & Co.

Von der Bundesliga ins Ausland: So läuft es für David Alaba, Jadon Sancho, Matheus Cunha & Co.

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der SPORTBUZZER macht den Check: Wie schlagen sich die Bundesliga-Abgänge im Ausland?
Der SPORTBUZZER macht den Check: Wie schlagen sich die Bundesliga-Abgänge im Ausland? © IMAGO/PA Images/Getty (Montage)
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David Alaba grüßt mit Real Madrid vom Platz an der Sonne - Leon Bailey und Jadon Sancho bemühen sich noch, in der Premier League Fuß zu fassen. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick, wie sich einige Bundesliga-Abgänge aus dem Sommer im Ausland schlagen. 

David Alaba (Real Madrid)

Für David Alaba könnte es seit seinem Wechsel vom FC Bayern München zu den "Königlichen" kaum besser laufen. Real dominiert die Liga beinahe nach Belieben und steht nach nur einer Niederlage bereits acht Zähler vor Verfolger FC Sevilla - der Abstand auf den Erzrivalen FC Barcelona beträgt gar 18 Punkte. Alaba, der ausgerechnet im "El Clásico" sein erstes Tor erzielte, spielte sich ohne Anpassungsschwierigkeiten sofort in der Innenverteidigung der Mannschaft fest und verpasste in der Liga bislang nur zwei Spiele. Auch in der Champions League lieferte der Österreicher ab und erreichte mit Real locker das Achtelfinale. Alaba ist mit seinem Wechsel zum "Weißen Ballett" zufrieden: "Bei Real ist alles noch mal einen Tick größer, ohne despektierlich gegenüber Bayern zu sein", erklärte der Linksfuß dem Kicker.

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Leon Bailey (Aston Villa)

Völlig anders als für Alaba verlief das erste halbe Jahr für Leon Bailey bei seinem neuen Arbeitgeber Aston Villa. Bei Bayer Leverkusen noch Leistungsträger, spielt Bailey im Team asu Birmingham eine untergeordnete Rolle. Erst neun Einsätze absolvierte er überhaupt, nur vier davon in der Startelf und nie über 90 Minuten. Einige kleinere Verletzungen machten dem Jamaikaner das Leben darüber hinaus auch nicht einfacher. Für Bailey kann es in der Rückrunde nur bergauf gehen. Immerhin: Beim 3:0-Erfolg über den FC Everton Mitte September erzielte Bailey sein erstes Premier-League-Tor für die "Villans".

Matheus Cunha (Atlético Madrid)

Kurz vor Ende des Sommer-Transferfensters wechselte Cunha für 26 Millionen Euro von Hertha BSC in die spanische Hauptstadt. Der Offensivmann muss sich bei Atlético Madrid bislang allerdings mit einer Jokerrolle zufrieden geben. Selten spielte Cunha länger als 20 Minuten, erst zweimal reichte es für die Startelf. Die Konkurrenz bei Atlético ist mit Luis Suárez, Antoine Griezmann und Ángel Correa bärenstark. Das weiß auch Cunha, der gegenüber ESPN erklärte, Trainer Diego Simeone habe ihm gesagt, "dass die Konkurrenz groß ist, aber dass ich in der Lage bin, zu konkurrieren, deshalb wollte er mich."

Jadon Sancho (Manchester United)

Satte 85 Millionen Euro ließ Manchester United sich die Dienste Jadon Sanchos kosten - nur um ihn dann für lange Zeit auf der Bank sitzen zu lassen. Ole Gunnar Solskjaer fand für den 21-Jährigen keine Verwendung und spielte wohl sogar mit dem Gedanken der Umschulung Sanchos zum Außenverteidiger. Seit Solskjaers Entlassung läuft es für Sancho besser. Gegen Villareal in der Champions League und den FC Chelsea in der Premier League gelangen dem Ex-Dortmunder seine ersten beiden Tore für United, Spielzeit gab es unter Interimstrainer Michael Carrick und Ralf Rangnick ebenfalls deutlich mehr.

Thomas Delaney (FC Sevilla)

Nach vier Jahren Bundesliga bei Werder Bremen und Borussia Dortmund zog es Delaney im Sommer in die spanische Liga. Für den FC Sevilla läuft es derzeit absolut rund, die Andalusier stehen hinter Real Madrid auf dem zweiten Platz der Tabelle. Delaney kam dabei allerdings vorzugsweise von der Ersatzbank zum Zug. Erst viermal spielte der Däne über die vollen 90 Minuten. Im Zweikampf um den Platz im defensiven Mittelfeld hat noch der 34-jährige Fernando Reges klar die Nase vorn. "Sevilla hat einen exzellenten Kader, da gibt es keine Garantie auf einen Stammplatz. Das möchte ich auch nicht", sagte Delaney dem SPORTBUZZER. Kurz vor Weihnachten konnte der 30-Jährige allerdings wichtige Argumente sammeln: Beim 1:0 gegen Bilbao erzielte er den Siegtreffer und auch beim wichtigen 2:1-Sieg über Atlético Madrid stand er über die volle Distanz auf dem Feld.