07. Mai 2021 / 10:55 Uhr

BVB-Talent Ansgar Knauff über den Sprung zu den Profis und sein Startelf-Debüt gegen Manchester City

BVB-Talent Ansgar Knauff über den Sprung zu den Profis und sein Startelf-Debüt gegen Manchester City

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Youngster Ansgar Knauff gilt als vielversprechendes Talent.
BVB-Youngster Ansgar Knauff gilt als vielversprechendes Talent. © IMAGO/ULMER Pressebildagentur
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Er ist das aufstrebende Talent beim BVB, feierte in dieser Saison sein Bundesliga-Debüt und schnupperte sogar schon Luft in der Champions League. Der 19-jährige Ansgar Knauff spricht über seinen Sprung zu den Profis, sein Startelf-Debüt und die Qualitäten von Manchester City.

Beim 2:2 gegen den 1. FC Köln im März feierte Ansgar Knauff sein Bundesliga-Debüt im Trikot von Borussia Dortmund. Der 19-Jährige gilt als einer der großen Perspektivspieler beim BVB, erzielte beim 3:2-Erfolg gegen den VfB Stuttgart im April sogar bereits seinen ersten Pflichtspieltreffer auf Profi-Niveau. So problemlos sich der Youngster schon zurechtzufinden scheint, der Sprung von der U23 in den Kader um gestandene Spieler wie Marco Reus oder Jadon Sancho fiel Knauff nicht leicht. "Es ist einfach etwas anderes, im Herrenbereich zu spielen. Fast eine ganz neue Art von Fußball", erklärt das BVB-Talent im Interview mit Spox.

Doch viel Zeit zum Eingewöhnen blieb Knauff nicht. Gleich seinen ersten Einsatz auf Profi-Niveau bekam der Offensivmann auf der größten Fußballbühne Europas. Gegen Zenit St. Petersburg schnupperte der Flügelspieler am 8. Dezember 2020 in der Champions League erstmals Luft bei den "Großen". "Ich war in der Phase in einem guten Flow", erklärte Knauff, der im Anschluss auch auf nationaler Ebene zu seinen ersten Kurzeinsätzen kam. "Ich hatte meine ersten Bundesliga-Minuten gesammelt, in Köln nach meiner Einwechslung ein Tor vorbereitet und habe mich auch im Training gut gefühlt."

Startelf-Debüt in der Champions League

Der Lohn: Knauff bekam die Chance von Beginn an – abermals auf dem ganz großen Parkett. Gegen Manchester City im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League stand der 19-Jährige erstmals in der Startelf der Westfalen. Eine Erinnerung, die sich einbrannte. "Das werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen", schwärmte Knauff von seiner Premiere in der Anfangsformation und äußerte zugleich seinen großen Respekt vor der Qualität der Citizens. "Die Ballsicherheit von Kevin de Bruyne oder Ilkay Gündogan war unglaublich. Welche Pässe die mit Leichtigkeit im Zentrum spielen, das ist schon herausragend", so das Dortmunder Juwel. Der BVB zog gegen den Favoriten am Ende nach zwei 1:2-Niederlagen den Kürzeren. "Mit ein bisschen mehr Glück wäre wirklich mehr für uns drin gewesen", kommentierte Knauff.

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Das Kräftemessen mit dem Starensemble von Star-Trainer Pep Guardiola, das sich nun sogar bis ins Finale der Königsklasse vorspielte, war für den Youngster trotz des Scheiterns aber eine wichtige Erfahrung. Die rasante Entwicklung nimmt Knauff demütig hin. "Es freut mich einfach, dass es so gut läuft und ich mich schnell dem Niveau angepasst habe. Ich bin froh, dass ich gut im Spielrhythmus bin und viel Praxis im Seniorenbereich bekommen habe."

Erst im November 2020 hatte der in Göttingen geborene Rechtsaußen den ersten Profi-Vertrag seiner Karriere unterschrieben. "Ich bin davon überzeugt, dass ich mich hier sehr gut entwickeln kann. Für mein Ziel, für die Bundesliga-Mannschaft des BVB zu spielen, werde ich weiterhin alles geben", sagte der damals 18-Jährige, die wie Stürmer-Talent Youssoufa Moukoko in dieser Saison den Sprung von der Jugendmannschaft des BVB in den Hauptkader schaffte.