01. Dezember 2021 / 07:46 Uhr

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke mit Kampfansage vor Bundesliga-Gipfel: FC Bayern soll "ruhig mal kommen"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke mit Kampfansage vor Bundesliga-Gipfel: FC Bayern soll "ruhig mal kommen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (links) freut sich auf das Duell gegen den FC Bayern.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (links) freut sich auf das Duell gegen den FC Bayern. © Getty Images (Montage)
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Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern steht am Samstag an. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sieht den Revierklub bestens vorbereitet. 

Hans-Joachim Watzke hat vor dem Bundesliga-Gipfel zwischen Borussia Dortmund und Tabellenführer Bayern München kämpferische Töne angeschlagen. "Wenn du die letzten 20 Bundesligaspiele 17 gewinnst, dann müsstest du genug Selbstvertrauen haben. Wir haben in Wolfsburg gezeigt, zu was wir imstande sind, wenn wir einigermaßen komplett sind. Das wird sich ja noch weiter fortsetzen", sagte der BVB-Geschäftsführer in einem Sky-Interview.

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Er erwarte von seinem Team, "dass wir couragiert auftreten, dass wir selbstbewusst auftreten". BVB-Trainer Marco Rose habe sich nicht nur nach dem Sieg der Dortmunder in Wolfsburg kämpferisch gezeigt. "Ich erlebe ihn jeden Tag kämpferisch. Und das ist ja auch so, die sollen ruhig mal kommen", sagte der Geschäftsführer mit einem Gruß an die Bayern vor dem Klassiker der Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr/Sky) in Dortmund. Die Top-Teams trennt derzeit nur ein Punkt.

Er hätte sich bei so einem Spitzenspiel gefreut, wenn 67.000 Zuschauer ins Stadion gekonnt hätten. "Aber man muss auch fairerweise sagen, wir müssen jetzt auch einen Tribut zollen für die Pandemiesituation, die wir haben. Davon können wir uns auch nicht komplett abkoppeln", betonte Watzke: "Ich würde mir nur wünschen, der Fußball wäre weniger von Populisten attackiert, sondern einfach sachlich und vernünftig. Weil es ist auch klar, dass die Bundesliga bisher überhaupt keine Pandemietreiber war."


Am Samstag werde es "natürlich dazu kommen, dass wir mit deutlich weniger Zuschauern spielen. Das kann man glaube ich schon mal sagen. Und das nimmt so ein ganz klein bisschen so dieses ganz besondere Feeling", sagte der 62-Jährige.