21. August 2021 / 18:43 Uhr

BVB-Trainer Marco Rose nach Niederlage in Freiburg: "Müssen über grundsätzliche Dinge reden"

BVB-Trainer Marco Rose nach Niederlage in Freiburg: "Müssen über grundsätzliche Dinge reden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Trainer Marco Rose war mit der Leistung seiner Mannschaft beim SC Freiburg nicht zufrieden.
BVB-Trainer Marco Rose war mit der Leistung seiner Mannschaft beim SC Freiburg nicht zufrieden. © IMAGO/Beautiful Sports/Pressefoto Baumann/Montage
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Nach der Niederlage beim SC Freiburg und dem zweiten Dämpfer innerhalb von fünf Tagen sieht BVB-Trainer Marco Rose erste Ansatzpunkte für Verbesserungen. Diese will er mit seiner Mannschaft in den kommenden Tagen angehen.

Noch vor einer Woche schien Borussia Dortmund die gerade begonnene Saison im Sturm zu erobern. 5:2 gegen Eintracht Frankfurt, ein Erling Haaland in Top-Form und nichts, was sich der Offensiv-Maschine des BVB entgegenstellen könnte. Nur sieben Tage später ist die Euphorie schon wieder Ernüchterung gewichen. Dem 1:3 im Supercup gegen den FC Bayern am vergangenen Dienstag folgte am Samstagnachmittag ein 1:2 beim SC Freiburg. Haaland traf in keinem der beiden Spiele. Von der Dominanz, mit der man die Eintracht erstickt hatte, war in den vergangenen 180 Fußball-Minuten nicht mehr viel zu sehen.

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"Wir müssen die Abläufe optimieren", sagte Trainer Marco Rose bei Sky und sprach davon, dass man über "grundsätzliche Dinge" reden müsse, um dem Spiel der Mannschaft die angestrebte Struktur zu geben. "Das geht es um inhaltliche Dinge", erläuterte der Coach weiter und nannte unter anderem, dass man das Passtempo generell steigern müsse. "Jetzt fahren wir nach Hause, analysieren, arbeiten fleißig und werden dann auch wieder bessere Ergebnisse einfahren." Die nächste Chance dazu besteht schon am kommenden Freitag, wenn die TSG Hoffenheim in den Signal Iduna Park kommt.

Spätestens bis dahin müssen die jüngsten beiden Enttäuschungen aus den Köpfen. "Es kann sein, dass jemand besser ist als wir. Aber so dürfen wir die Spiele nicht verlieren. Das kann nicht sein, wir dürfen die Tore nicht verschenken", schimpfte Innenverteidiger Manuel Akanji nach der Niederlage in Freiburg. Dem Kampfeswillen der Breisgauer hatte der BVB insgesamt entgegenzusetzen. Auch 30-Millionen-Einkauf Donyell Malen, der erstmals in der Startelf stand, vermochte sich nicht entscheidend durchzusetzen. So resultierte der einzige Dortmunder Treffer aus einem Eigentor des Freiburgers Yannick Keitel. Zuvor hatten Vincenzo Grifo per Traum-Freistoß (6.) und Roland Sallai (53.) für die Gastgeber getroffen.