01. Dezember 2021 / 13:19 Uhr

BVB-Boss Watzke: Darum ist Marco Rose trotz des Champions-League-Ausscheidens der richtige Trainer

BVB-Boss Watzke: Darum ist Marco Rose trotz des Champions-League-Ausscheidens der richtige Trainer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (links) ist von Trainer Marco Rose überzeugt.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (links) ist von Trainer Marco Rose überzeugt. © Getty Images/dpa (Montage)
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Trainer Marco Rose sitzt bei Borussia Dortmund auch nach dem Aus in der Champions League fest im Sattel. Klubchef Hans-Joachim Watzke erklärt, warum er die Königsklassen-Enttäuschung nicht überbewerten wird. Zudem blickt er auf die Folgen des Ausscheidens.

Trotz des überraschenden Vorrunden-Aus in der Champions League ist BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von seinem Trainer Marco Rose weiter überzeugt. "Man kann sicherlich schon sagen, dass er zum Klub hervorragend passt. Das merkt man ja einfach. Und ganz ehrlich gesagt, müssen wir uns jetzt auch nicht nur durch das blöde Champions-League-Aus den Gesamtblick verstellen lassen. Wir haben in der Bundesliga aus 13 Spielen 30 Punkte geholt. Das ist uns auch noch nicht so oft gelungen", sagte Watzke im Interview des TV-Senders Sky.

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Er erlebe den im Sommer von Borussia Mönchengladbach geholten Coach "sehr fokussiert". Rose müsse sich "noch ein bisschen an diese ganzen Dinge gewöhnen, die um Borussia Dortmund herum passieren", erklärte Watzke: "Hier ist auch schon Druck, das ist völlig klar. Das hat er mittlerweile auch alles gut auf dem Schirm. Und ich bin sehr, sehr zufrieden mit ihm."

Das Ausscheiden in der Königsklasse, das den Klub zehn Millionen Euro kostet, ärgert Watzke gar nicht einmal finanziell so sehr. "Schlimmer ist die Visitenkarte bei Borussia Dortmund. Vom Anspruch her wollen wir schon in der Champions League vertreten sein. Und dass wir das jetzt in der Gruppenphase nicht geschafft haben, das zehrt schon ein bisschen an uns." Wirtschaftlich sei das Aus in der Champions League mit dem Einzug ins Europa-League-Finale sogar zu übertreffen.


Mit Blick auf die Zukunft von Topstürmer Erling Haaland hofft Watzke weiter, dass der Norweger den Klub im Sommer nicht verlässt. "Schon für seine Entwicklung wäre es auch top, wenn er noch ein bisschen länger bei uns bleibt", sagte der BVB-Chef: "Wenn es aber am Ende des Tages nicht so sein sollte, dann werden wir es auch akzeptieren. Und wir werden auch dann wieder Lösungen finden. Das ist auch völlig klar. Das ist in der DNA vom BVB drin", sagte Watzke. Haaland soll eine Ausstiegsklausel zum Saisonende im Vertrag besitzen.