10. Oktober 2021 / 15:39 Uhr

Nächster Verletzter: BVB-Verteidiger Akanji reist vorzeitig von der Nationalmannschaft ab

Nächster Verletzter: BVB-Verteidiger Akanji reist vorzeitig von der Nationalmannschaft ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Profi Manuel Akanji (l.) musste im Spiel der Schweiz gegen Nordirland angeschlagen ausgewechselt werden
BVB-Profi Manuel Akanji (l.) musste im Spiel der Schweiz gegen Nordirland angeschlagen ausgewechselt werden © imago images/Geisser (Montage)
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Borussia Dortmund bleibt in der aktuellen Länderspielpause vom Verletzungspech verfolgt. Wie der Schweizer Verband am Sonntag bestätigte, reist BVB-Verteidiger Manuel Akanji vorzeitig verletzungsbedingt von der Nationalmannschaft ab.

Für Borussia Dortmund setzt es in der aktuellen Länderspielpause den nächsten Rückschlag. Nachdem Verteidiger Manuel Akanji beim WM-Qualifikationsspiel der Schweiz gegen Nordirland (2:0) nach 53 Minuten mit muskulären Problemen ausgewechselt werden musste, bestätigte der Verband am Sonntag, dass der 26-Jährige mit einer Verletzung im linken Adduktorenbereich für die kommende Partie gegen Litauen (20.45 Uhr/DAZN) am Dienstag nicht einsatzfähig sein wird. Akanji werde damit vorzeitig zum BVB zurückkehren. Wie lange der Defensivspieler den Westfalen fehlen wird, blieb zunächst offen.

Für BVB-Trainer Marco Rose ergibt sich damit die nächste personelle Baustelle. Von ursprünglich elf Nominierten für die laufenden Länderspielphase sind lediglich fünf Akteure noch für ihre Nationalmannschaft unterwegs. Vor Akanji hatten bereits Raphael Guerreiro und Youssoufa Moukoko (beide Faserriss), Thorgan Hazard (Sprunggelenksprobleme) und Thomas Meunier (Kniebeschwerden) ihre Reise mit der Länder-Auswahl frühzeitig abbrechen müssen. Stammtorwart Gregor Kobel hatte aufgrund einer Sehenansatzreizung im Knie die WM-Qualifikationsspiele der Schweiz sogar gänzlich absagen müssen.

Sollte Akanji auch beim kommenden Bundesliga-Spiel gegen Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky) fehlen, muss Coach Rose in der Innenverteidigung umbauen. Dort war der Schweizer in der laufenden Saison neben Routinier Mats Hummels gesetzt. Der Defensivmann stand in insgesamt elf Pflichtspielen über die volle Distanz auf dem Platz.