17. Juni 2022 / 08:58 Uhr

Nach Champions-League-Reform: Klubs fordern von UEFA "drastische Veränderungen" bei Geld-Verteilung

Nach Champions-League-Reform: Klubs fordern von UEFA "drastische Veränderungen" bei Geld-Verteilung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Durch die Champions-League-Reform wird mehr Geld in die Kassen der UEFA gespült.
Durch die Champions-League-Reform wird mehr Geld in die Kassen der UEFA gespült. © IMAGO/GEPA pictures/Pressinphoto (Montage)
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Durch die ab der Saison 2024/2025 geltende Champions-League-Reform erhöhen sich die Einnahmen der UEFA enorm. Die europäischen Klubs fordern vom Verband nun eine faire Verteilung der Milliardensummen.

Mit Blick auf die Reform der Champions League und damit neue Einnahmen haben europäische Fußballklubs von der UEFA "drastische Veränderungen" bei der Verteilung der Milliardensummen gefordert. Die Schere zwischen armen und reichen Vereinen dürfe nicht noch weiter auseinandergehen, betonte die Vereinigung von 37 europäischen Profi-Ligen mit mehr als 200 Klubs am Donnerstag nach einem Online-Meeting.

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Die Champions League wird von der Saison 2024/2025 an von bislang 32 auf 36 Teilnehmer aufgestockt und in der Vorrunde nach einem neuen Format mit vier Neuner-Gruppen ausgetragen. Dadurch erhöhen sich die Einnahmen der Europäischen Fußball-Union allein durch die lukrative Königsklasse enorm.

Es wird erwartet, dass diese Einkünfte von derzeit 3,6 Milliarden Euro mit Beginn der reformierten Champions League schon in der Saison 2024/2025 auf 5 Milliarden Euro steigen – über die Verteilung sei noch nicht entschieden worden. Auch würde das meiste Geld an die derzeit 32 Klubs der Königsklasse fließen, derzeit sind es 2 Milliarden Euro – zum Nachteil von Europa League (insgesamt 465 Millionen Euro) und Conference League. Die Lücke, warnte die Ligen-Vereinigung, würde bei Beibehaltung des aktuellen Verteilungsschlüssels noch größer werden.

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