15. April 2021 / 11:27 Uhr

Corona-Fälle bei Hertha BSC: Trainer Dardai betroffen - Mannschaft begibt sich in Isolation

Corona-Fälle bei Hertha BSC: Trainer Dardai betroffen - Mannschaft begibt sich in Isolation

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Co-Trainer Admir Hamzagić, Trainer Pál Dárdai und Stürmer Dodi Lukébakio sind bei Hertha positiv getestet worden.
Co-Trainer Admir Hamzagić, Trainer Pál Dárdai und Stürmer Dodi Lukébakio sind bei Hertha positiv getestet worden. © IMAGO/Metodi Popow/Contrast (Montage)
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Corona-Schock bei Hertha BSC: Cheftrainer Pál Dárdai, Co-Trainer Admir Hamzagić und Stürmer Dodi Lukébakio wurden positiv getestet und befinden sich vorerst in häuslicher Quarantäne. Die Mannschaft, die vorerst von Sportdirektor Arne Friedrich betreut wird, begab sich in Isolation. Der Spielbetrieb ist nach Klubangaben nicht gefährdet.

Drei Tage vor dem nächsten Bundesliga-Spiel am Sonntag bei Mainz 05 hat Hertha BSC drei Corona-Fälle zu beklagen, die die Vorbereitung auf den Abstiegsgipfel und wohl auch den weiteren Verlauf der Saison erheblich beeinflussen. Wie der Hauptstatdklub am Donnerstag mitteilte, wurden Cheftrainer Pál Dárdai, Co-Trainer Admir Hamzagić und Stürmer Dodi Lukébakio positiv getestet und anschließend "umgehend" von der Mannschaft "separiert". Das Trio sei symptomfrei und befindet sich nun in häuslicher Quarantäne. Gleiches gilt für Assistenzcoach Andreas Neuendorf, der als Kontaktperson ersten Grades gilt. Das Team wird nun übergangsweise von Sportdirektor Arne Friedrich, der im Besitz einer Trainer-A-Lizenz des DFB ist, betreut.

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Zudem erklärten die Berliner: "Nach unmittelbarer Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf begeben sich Mannschaft, Trainerteam und enge Mitarbeiter um den Kader ab heute in eine behördlich angeordnete Isolation. Alle beteiligten Personen werden zunächst bis zum 28. April ein gemeinsames Quartier beziehen, das sie lediglich zu den Trainingseinheiten und den Spielen verlassen." Der Trainings- und Spielbetrieb sei somit nicht beeinträchtigt.

"Wir hatten nach Rücksprache mit unserem Hygienebeauftragen in der zurückliegenden Länderspielpause die Hygienemaßnahmen bereits nochmal verschärft, haben beispielsweise tägliche Schnelltests umgesetzt, bevor sie zur Pflicht im DFL Hygienekonzept wurden. Jetzt sind wir aufgrund der aufgetretenen Fälle zu dieser Isolations-Maßnahme gezwungen", sagte Friedrich: "Mit maximalen Kontaktbeschränkungen und täglichen PCR-Testungen werden wir größtmögliche Sicherheit schaffen. Wir werden diese herausfordernde Situation als Team annehmen und gemeinsam alles dafür tun, die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten." Nachdem Spiel in Mainz muss die Hertha schon am kommenden Mittwoch gegen den SC Freiburg ran.