15. Januar 2022 / 22:28 Uhr

Turbulenter Schlagabtausch gegen den KSC: Darmstadt 98 verpasst Sprung an die Tabellenspitze

Turbulenter Schlagabtausch gegen den KSC: Darmstadt 98 verpasst Sprung an die Tabellenspitze

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Darmstadt 98 um Klaus Gjasula (r.) und der Karlsruher SC lieferten sich ein rasantes Zweitliga-Spiel.
Darmstadt 98 um Klaus Gjasula (r.) und der Karlsruher SC lieferten sich ein rasantes Zweitliga-Spiel. © IMAGO/Eibner
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Darmstadt 98 muss sich in der 2. Liga vorerst weiter mit dem zweiten Tabellenplatz begnügen. In einer rasanten Partie kamen die Hessen gegen die Karlsruher SC nur zu einem Remis und konnten den vorherigen Patzer des FC St. Pauli nicht nutzen.

Darmstadt 98 hat im Aufstiegskampf der 2. Liga einen Dämpfer hinnehmen müssen und den Sprung auf Tabellenplatz eins verpasst. Zum Jahresauftakt kamen die Hessen am Samstagabend gegen den Karlsruher SC vor zugelassenen 250 Zuschauern im Stadion am Böllenfalltor nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus. Die Tore für die Lilien erzielten Klaus Gjasula (48. Minute) und Fabian Holland (51.). Der KSC war durch ein Eigentor von Gjasula (22.) in Führung gegangen, zudem traf Fabian Schleusener (71.).

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Da auch die Mitkonkurrenten teilweise patzten, beträgt der Vorsprung der Darmstädter vorläufig noch vier Punkte auf Platz drei, auf Rang vier sind es fünf Zähler. Spitzenreiter bleibt der FC St. Pauli, der sich am Nachmittag mit einem 2:2 gegen Erzgebirge begnügen musste. Von Beginn an dominierte Darmstadt das Spiel, nutzte aber zunächst seine Chancen nicht. Luca Pfeiffer scheiterte mit einem Heber (16.), Marvin Mehlem mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (20.).

Die KSC-Führung durch ein Eigentor von Gjasula, der nach einem Freistoß den Ball im Zweikampf unglücklich ins eigene Tor verlängerte, hatte sich nicht angedeutet. Zu Beginn der zweiten Halbzeit agierten die Gastgeber deutlich effizienter und drehten binnen drei Minuten die Partie. Gegen einen in dieser Phase konfus wirkenden KSC versäumte es Mehlem, gleich zweimal nachzulegen. Die Gäste fingen sich wieder und glichen durch einen Flachschuss von Schleusener aus elf Metern aus. Der KSC erzielte dann sogar ein drittes Tor, das aber vom Videoschiedsrichter aberkannt wurde.