06. April 2021 / 19:03 Uhr

David Karaschewitz übernimmt Traineramt beim SV Falkensee-Finkenkrug

David Karaschewitz übernimmt Traineramt beim SV Falkensee-Finkenkrug

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Der FF-Vorsitzende Sven Steller (v.l.) bei der Vorstellung von Neu-Trainer David Karaschewitz. Fußball-Abteilungsleiter Enrico Caterba und Co-Trainer Lars Bendzmirowski waren am Dienstagabend ebenfalls auf der Leistikowstraße.
Der FF-Vorsitzende Sven Steller (v.l.) bei der Vorstellung von Neu-Trainer David Karaschewitz. Fußball-Abteilungsleiter Enrico Caterba und Co-Trainer Lars Bendzmirowski waren am Dienstagabend ebenfalls auf der Leistikowstraße. © Verein
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Brandenburgliga: Der 36 Jahre alte B-Lizenz-Coach tritt die Nachfolge von Matthias Stuck an, der den Posten des Sportlicher Leiters übernimmt.

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Personelle Veränderungen beim SV Falkensee-Finkenkrug: Der Fußball-Brandenburgligist vermeldete am Dienstagabend, dass seine erste Männermannschaft in der kommenden Saison von David Karaschewitz trainiert wird. Der 36-Jährige stand in den vergangenen drei Jahren bei Landesligist Fortuna Babelsberg in der Verantwortung und tritt in der Gartenstadt die Nachfolge von Matthias Stuck an. Dieser wird zukünftig als Sportlicher Leiter agieren.

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„Das geschieht auf persönlichen Wunsch von Matthias Stuck“, erläutert der Falkenseer Vereinsvorsitzende Sven Steller gegenüber dem SPORTBUZZER. „Er kam damit bereits vor einiger Zeit auf uns zu. Wir waren uns schnell einig, dass wir ihn mit seinen Kenntnissen trotzdem im Verein halten wollen. Wir freuen uns, dass er den Posten des Sportlichen Leiters übernimmt. Diesen wollten wir schon länger besetzen und denken, dass er dafür absolut prädestiniert ist.“

In Bildern: Die Trainer des SV Falkensee-Finkenkrug seit 2004.

Nach insgesamt drei Oberliga-Spielzeiten tritt der SV Falkensee-Finkenkrug aktuell in der Brandenburgliga an. Wir haben die Trainer seit 2004 für euch zusammengestellt. Zur Galerie
Nach insgesamt drei Oberliga-Spielzeiten tritt der SV Falkensee-Finkenkrug aktuell in der Brandenburgliga an. Wir haben die Trainer seit 2004 für euch zusammengestellt. © Jan Kuppert/Oliver Schwandt/Axel Eifert/Tanja M. Marotzke/Robert Roeske/Frank Neßler

In dieser Rolle war es eine der ersten Aufgaben des 47 Jahre alten Stuck, der den Trainerposten bei FF zu Beginn des Jahres 2020 übernahm und in der Vergangenheit bereits als Nachwuchscoach beim Verein tätig war, seinen eigenen Nachfolger zu finden. „Auf eine Empfehlung hin habe ich David Karaschewitz kontaktiert und wir haben schnell gemerkt, dass es gut zusammenpassen könnte“, berichtet Stuck. Er selbst wollte aufgrund beruflicher Verpflichtungen, er führt zusammen mit seinem Geschäftspartner einen Handwerksbetrieb, etwas kürzer treten und erhofft sich durch den neuen Posten eine größere Flexibilität, als er sie als Trainer hatte.



Von David Karaschewitz als neuem starken Mann an der Seitenlinie der Falkenseer zeigt er sich überzeugt. „Er möchte sich selbst weiterentwickeln und freut sich auf die Zusammenarbeit mit unseren vielen jungen Spielern. Er ist ambitioniert und arbeitet sehr akribisch. Jetzt liegt es an uns, die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit zu schaffen“, sagt er über „Kara“, der als Spieler unter anderem beim SV Babelsberg 03, dem Ludwigsfelder FC, dem BFC Dynamo, dem Brandenburger SC Süd 05 und dem RSV Waltersdorf aktiv war. Als Trainer sammelte der ehemalige Defensivakteur bereits Erfahrung beim FC Internationale, Viktoria Berlin (Co-Trainer), dem RSV Waltersdorf und eben Fortuna Babelsberg.

Pedro Cardoso übernimmt Co-Trainer-Posten

„Er passt sehr gut in das Anforderungsprofil, das wir für einen neuen Trainer erstellt hatten“, erläutert Sven Steller. „Er sollte möglichst jung und ambitioniert sein, aber als Trainer auch schon ein paar Erfahrungen gemacht haben.“ Die Zielstellung nach zuletzt wenig erfolgreichen Jahren, zuletzt belegten die Falkenseer in der Brandenburgliga in der Saison 2014/15 einen einstelligen Tabellenplatz, ist bereits formuliert: „Wir wollen möglichst sicher die Klasse halten und weiter unseren Weg gehen, junge Spieler zu integrieren“, sagt Sven Steller. Der 51-Jährige erwartet mit Blick auf die monatelange Trainings- und Spielpause aufgrund der Corona-Pandemie eine Saison, „die wohl die größte Wundertüte wird, die es jemals gab“. Keine Mannschaft wisse wirklich, wo sie aktuell stehe.

Mit welchem Kader die FF-Mannschaft die kommenden Aufgaben angeht, werde sich in den nächsten Tagen und Wochen herausstellen. Bislang steht nur der Abgang von Routinier Michael Holz fest. „Wenn es nach uns geht, bleibt der aktuelle Kader ansonsten zusammen. Wir glauben daran, dass dieser mehr Qualität hat, als es die Tabelle vermuten lässt“, erklärt Matthias Stuck. In der annullierten Saison 2020/21 sammelte die Mannschaft in den sechs absolvierten Begegnungen vier Punkte und rangierte auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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„Wir hatten im Saisonverlauf aber auch eine Menge Pech mit Verletzungen und konnten zum Beispiel nie mit ein und derselben Formation auflaufen“, sagt der neue Sportliche Leiter des Vereins, dem die Arbeit mit seinen Schützlingen „unwahrscheinlich Spaß“ gemacht habe.

Neben dem Credo, wie in den vergangenen Jahren Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Männermannschaft einzubauen, stellt er auch externe Neuzugänge in Aussicht. „Wenn wir da etwas machen, werden wir Spieler für die Spitze und nicht für die Breite holen“, frohlockt Matthias Stuck und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem in Töplitz (Ortsteil der Stadt Werder) lebenden David Karaschewitz, der als neuen Co-Trainer Pedro Cardoso mit nach Falkensee bringt.

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