20. Oktober 2020 / 20:33 Uhr

DAZN-Debütant Sandro Wagner lästert über Kollegen: "Mittlerweile zählt schon Karl-Heinz vom Edeka als Experte"

DAZN-Debütant Sandro Wagner lästert über Kollegen: "Mittlerweile zählt schon Karl-Heinz vom Edeka als Experte"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Nationalspieler Sandro Wagner arbeitet künftig als Experte für DAZN.
Ex-Nationalspieler Sandro Wagner arbeitet künftig als Experte für "DAZN". © dpa
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Der frühere Nationalspieler Sandro Wagner hat vor seinem Debüt als TV-Experte für "DAZN" ein schonungsloses Urteil über manche seiner Kollegen gefällt. Als Vorbilder nennt der Ex-Stürmer drei früheren Bayern-Profis.

Vor seinem Champions-League-Debüt als Experte für den Streamingdienst DAZN hat Ex-Nationalspieler Sandro Wagner kein sonderlich gutes Urteil über manchen einen seiner Kollegen und deren Analysen gefällt. "Ich fand Lothar Matthäus und Mehmet Scholl immer gut. Es hat mir gefallen, was sie gesagt und wie sie es rübergebracht haben. Oliver Kahn fand ich auch gut", führte der 32-Jährige in einem Bild-Interview zunächst aus, um dann deutlich zu werden: "Aber mittlerweile zählt ja auch schon Karl-Heinz vom Edeka als Experte. Das ist schon manchmal verwunderlich, wer da alles öffentlich seinen Senf abgeben darf."

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Wagner, der seine aktive Karriere im vergangenen August beendet und das Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern und Paris St. Germain (1:0) als Experte für das ZDF begleitet hatte, weiter: "Ich finde, man sollte sich als Experte seiner Rolle bewusst sein und muss in erster Linie inhaltlich überzeugen. Mich haben immer die gestört, bei denen man den Eindruck hatte, die hauen nur einen attackierenden Spruch raus, damit über sie gesprochen wird und damit sie am Ende des Monats ihre Gasrechnung bezahlen können."

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Wagner bestritt in seiner Karriere neben insgesamt 180 Bundesliga-Spielen für den FC Bayern, Werder Bremen, den 1. FC Kaiserslautern, Hertha BSC, Darmstadt 98 und die TSG Hoffenheim auch acht Länderspiele. Letzte Station seiner Laufbahn war der chinesische Erstligist TJ Teda.