04. Mai 2021 / 20:03 Uhr

Der Werderaner FC stellt sich breiter auf

Der Werderaner FC stellt sich breiter auf

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Rainer Nitzsche (l.) wird ehrenamtlicher Geschäftsführer beim Werderaner FC und unterstützt dabei Vereinspräsident Klaus-Dieter Bartsch.
Rainer Nitzsche (l.) wird ehrenamtlicher Geschäftsführer beim Werderaner FC und unterstützt dabei Vereinspräsident Klaus-Dieter Bartsch. © Verein
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Brandenburgliga: Rainer Nitzsche wird ehrenamtlicher Geschäftsführer - drei Spieler verlassen die erste Mannschaft. Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen.

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Wer in den vergangenen knapp 30 Jahren an den Werderaner FC dachte, dachte wohl nicht selten zuerst an dessen langjährigen Vorsitzenden Klaus-Dieter Bartsch. Der 62-Jährige bediente etliche Baustellen und kämpfte an vielen Fronten. „Irgendwann schlaucht das“, gibt das Vereinsurgestein zu. „Ich habe immer Mitstreiter gesucht, so richtig gepasst hat es aber selten“. Das sieht jetzt anders aus. Der WFC will sich „breiter aufstellen“, wie Bartsch sagt.

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Dafür konnte Ex-Profi Kristian Nicht als Sportlicher Leiter gewonnen werden. „Er kümmert sich um die Belange der Mannschaften im Männer- und Frauen-Bereich. Er bringt sich mit seiner Erfahrung sehr gut ein und wir sind froh, mit ihm zusammenarbeiten zu können“, bestätigt Bartsch die Rolle des bisherigen WFC-Torwart-Trainers, der in der Bundesliga in der Saison 2006/07 18 Mal für Alemannia Aachen im Tor stand.

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Rainer Nitzsche hat derweil die Rolle des ehrenamtlichen Geschäftsführers auf der Insel übernommen. Der 64-Jährige, der seit 1968 Vereinsmitglied beim SV Babelsberg 03 ist (und das auch bleibt) und beim Kiezverein in den vergangenen Jahren unter anderem im Aufsichtsrat mitwirkte sowie als Mannschaftsleiter der „Zweiten“ fungierte, freut sich „auf eine neue Herausforderung bei einem familiären Verein“. Sein Sohn Martin ist zusammen mit Ingo Hecht für die erste Männermannschaft zuständig, bei der es mit Bastian Moryson (TuS Sachsenhausen) und Mateuz Wallroth (verlässt den Verein aus privaten Gründen) zwei feststehende Abgänge gibt. Hinter dem Verbleib von Gabriel Garcia steht ein Fragezeichen. „Der Abgang von Bastian tut uns sehr weh“, gibt Bartsch zu. „Aber er hat eine Ausbildung bei der Polizei in Oranienburg angefangen und daher ist der Wechsel absolut nachvollziehbar. Mit potenziellen Neuzugängen sind wir in Gesprächen.“



Mit Blick auf das Vereinsleben freut sich Bartsch auch über das Engagement von Eric Schuder und Adrian Brandt in der Nachwuchsleitung. „Beide sind echte Werderaner Jungs und kicken seit Kindesbeinen bei uns. Es freut mich sehr, dass diese jungen Leute sich bei uns einbringen und Verantwortung übernehmen wollen“, erklärt Bartsch, der durch die neue Aufgabenverteilung selbst nicht mehr als Einzelkämpfer an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen muss.

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