25. Oktober 2019 / 13:20 Uhr

Der Wiker SV will immer schön demütig bleiben

Der Wiker SV will immer schön demütig bleiben

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Der Wiker Paul Friedrich Clemen (li.) hofft im Auswärtsspiel bei der Probsteier SG auf ähnlich viel Freiraum wie in diesem Zweikampf gegen den Schinkeler Simon Rothermund.
Der Wiker Paul Friedrich Clemen (li.) hofft im Auswärtsspiel bei der Probsteier SG auf ähnlich viel Freiraum wie in diesem Zweikampf gegen den Schinkeler Simon Rothermund. © Sönke Ehlers
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Am 14. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Ost stehen für den Wiker SV, die SSG Rot-Schwarz Kiel und den FC Kilia Kiel am Sonnabend (14 Uhr) jeweils Auswärtsspiele auf dem Programm. Während der WSV bei der Probsteier SG ran muss und die Rot-Schwarzen sich beim Preetzer TSV beweisen müssen, wartet auf die Kilianer das Gastspiel beim MTV Dänischenhagen.

Sollte der Spitzenreiter dieses Duell gewinnen und auch das folgende Heimspiel gegen den TSV Stein für sich entscheiden, könnten die Kilianer die Hinrunde mit 37 Zählern abschließen und damit die Punktausbeute des SVE Comet Kiel (35) und der SpVg Eidertal Molfsee (31) aus den vorangegangenen Spielzeiten in den Schatten stellen. Doch noch ist es nicht soweit. „Wir haben jetzt zwei schwere Spiele vor Brust. Die bisherigen Ergebnisse machen deutlich, dass in dieser Liga wirklich jeder jeden schlagen kann. Überraschungen sind jederzeit möglich, und das trifft leider auch auf unser Team zu“, sagt Kilias Sportlicher Leiter Harry Witt.

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Wiker SV kassierte erst eine Niederlage

Befreit aufspielen kann der Wiker SV, der sich auf Tabellenplatz sechs befindet, insgesamt erst ein Spiel verloren geben musste und zusammen mit dem TSV Plön die beste Defensive der Liga stellt. Am vergangenen Wochenende war Coach Dannie Osterhoff urlaubsbedingt abwesend, doch auch unter Co-Trainer Michael Schulz konnte die Erfolgsbilanz mit dem 5:3-Erfolg gegen Inter Türkspor Kiel II fortgesetzt werden. „Schulle und ich kennen uns seit 2006 aus gemeinsamen Wiker Zeiten in der Bezirksoberliga. Zwar haben sich unsere Wege zwischenzeitlich getrennt, doch der Kontakt ist nie wirklich abgerissen, und es hat sich über die Jahre hinweg eine intensive Freundschaft entwickelt. Ich vertraue ihm voll und ganz und hatte keine Befürchtungen, dass er sich in seinem ersten Spiel an der Seitenlinie nicht gut schlagen wird, schließlich denken wir beim Fußball exakt in die gleiche Richtung“, erzählt Osterhoff aus dem türkischen Urlaubsort Side. Diesen wird der WSV-Coach heute verlassen, so dass er nicht noch ein zweites Spiel seiner Schützlinge verpasst. Erstmals in dieser Saison steht der gesamte Kader zur Verfügung, so dass höchstwahrscheinlich einige Wiker nicht nomniert werden können. Damit das Team in der Erfolgsspur bleibt, ist es nach Ansicht von Osterhoff elementar wichtig, dass seine Mannschaft weiterhin eine bodenständige und demütige Haltung zeigt: „Im Moment passt bei uns die Balance zwischen Offensive und Defensive optimal, doch das Pendel kann jederzeit auch in die andere Richtung ausschlagen. Fakt ist jedenfalls, dass wir uns jeden Punkt hart erarbeiten müssen. Diese werden uns nicht geschenkt. Deshalb erinnern wir immer daran, dass wir Aufsteiger sind und bleiben.“

Ebenso aufgestiegen ist die Elf von Inter Türkspor Kiel II. Nach fünf Niederlagen am Stück kommt diese der Abstiegszone jedoch bedrohlich nahe. Ein Heimsieg im Kellerduell gegen den Dobersdorfer SV (So, 16 Uhr) wäre daher fast schon Pflicht.

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