16. April 2021 / 10:11 Uhr

Dingolfing zu Gast: Grimmaer Volleyballerinnen schlagen zur Generalprobe auf

Dingolfing zu Gast: Grimmaer Volleyballerinnen schlagen zur Generalprobe auf

Roger Dietze
Leipziger Volkszeitung
Gute Blockarbeit: Die Mädels der Vorwärts Sachsen Volleys (rote Trikots) machen sich lang.
Gute Blockarbeit: Die Mädels der Vorwärts Sachsen Volleys (rote Trikots) machen sich lang. © Memofotografie
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Die Vorwärts Sachsen Volleys aus Grimma empfangen den TV Dingolfing und freuen sich auf die Partie. Die Gäste zeigten zuletzt trotz der 0:3-Niederlage gegen den Südstaffel-Meister aus Neuwied ihre Stärken. Gegen eben diesen geht es für Sächsinnen dann im darauffolgenden Spiel.

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Grimma/Dingolfing. Endspurt in der Saison 2020/21 für die Vorwärts Sachsen Volleys Grimma: Vor den abschließenden Duellen gegen den frisch gebackenen Südstaffel-Meister VC Neuwied und Dauer-Rivalen SV Lohhof sind die Kömmlings, Eckelmanns & Co an diesem Sonnabend in der heimischen Seume-Sporthalle noch einmal gegen den TV Dingolfing gefordert.

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Auch bei Grimma läufts

Und werden dort ab 18 Uhr nach Lage der Dinge auf einen motivierten Tabellen-Siebten treffen. Denn dieser steckte zwar am vergangenen Wochenende gegen den nächsten Grimmaer Gegner Neuwied eine erwartbare 0:3-Niederlage ein, konnte den designierten Bundesliga-Aufsteiger aber im dritten Satz nach einem Sechs-Punkte-Rückstand noch in die Verlängerung zwingen – in der er trotz zweier eigener Satzbälle nur um Haaresbreite den Satzgewinn gegen die „Deichstadt-Volleys“ verpasste.

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Die Muldestädterinnen dürften also vor den „Dingos“ gewarnt sein, wenngleich sie derzeit selbst einen beachtlichen Lauf haben. Das mit 0:3 verloren gegangene Spiel bei Vilsbiburg II Mitte März einmal ausgeklammert, in welchem die Schützlinge von Chefcoach Ronny Lederer nach wenigen Spielminuten ohne etatmäßige Zuspielerin auskommen mussten, marschiert der Südstaffel-Meister von 2012 und 2013 seit Mitte Februar von Sieg zu Sieg.

Zuletzt setzten sich die Vorwärts Sachsen Volleys souverän mit 3:0 beim TV Holz durch, zuvor gab es ein abgesehen vom dritten Satz nicht minder souveränes 3:1 gegen die sächsische Konkurrenz vom VCO Dresden. Gegen die Elbestädterinnen müssen die Dingolfingerinnen ihrerseits einen Tag nach dem Spiel gegen Grimma antreten. Und Manager Toni Kiebler betrachtet die Reise an Mulde und Elbe als eine „nette Zugabe“ zum Abschluss einer aus seiner Sicht alles in allem doch recht holprigen Saison. „Natürlich wollen wir aus Sachsen nach Möglichkeit auch etwas Zählbares mitnehmen. Noch wichtiger ist am Ende dieser zweiten Corona-Saison aber, dass unsere Damen eine gemeinsame Übernachtung haben und etwas Zeit miteinander verbringen können“, so Kiebler, der von einer von Verletzungen, Krankheiten und coronabedingten Ausfällen geprägten Spielzeit spricht.

"Großen Kampf liefern"

„Gegen Neuwied haben wir im dritten Satz nach schwierigen Wochen endlich wieder unser wahres Leistungsvermögen zeigen können, grundsätzlich bin ich froh, wenn wir hinter diese Saison einen Haken setzen können“, so der Dingolfinger Manager.

In Grimma sind demgegenüber die Befindlichkeiten ein wenig anders gelagert, hat doch das Team erst in den vergangenen Wochen zu der starken Form und spielerischen Kontinuität gefunden, die sich Chefcoach Ronny Lederer und Manager Frank Geißler von Beginn an gewünscht hätten. „Das ist nun leider einmal so und lässt sich auch nicht mehr ändern. Umso ernster nehmen wir die drei ausstehenden Partien und wollen in diese noch einmal alles hineinwerfen“, so Geißler. Die Mannschaft sehe dem Spiel gegen Dingolfing mit großer Freude entgegen und habe den umkämpften dritten Satz des nächsten Gegners gegen Meister Neuwied registriert.

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„Wir wissen aber ebenso um unsere eigene Stärke und können zudem auch dieses Spiel bis auf die weiterhin verletzte Stephanie Knospe in Bestbesetzung in Angriff nehmen“, so der Vorwärts Sachsen Volleys-Manager, der mit einem Auge auch schon auf das am nächsten Wochenende folgende Topspiel gegen die „Deichstadt-Volleys“ blickt. „Es ist unser Anspruch, den Neuwiederinnen einen großen Kampf zu liefern. Ein weiteres Erfolgserlebnis gegen Dingolfing wäre diesem Vorhaben sicherlich nicht abträglich.“