26. Februar 2021 / 22:24 Uhr

Dresdner Eislöwen gewinnen in Brockmanns Heimat

Dresdner Eislöwen gewinnen in Brockmanns Heimat

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Trainer Andreas Brockmann sah in Bad Tölz einen 4:1-Erfolg der Eislöwen.
Trainer Andreas Brockmann sah in Bad Tölz einen 4:1-Erfolg der Eislöwen. © Archiv/Steffen Manig
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Die Mannschaft feiert in Bad Tölz einen hochverdienten "Dreier" - ganz zur Freude des Trainers.

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Bad Tölz/Dresden. Die komplette Trainingswoche haben die Dresdner Eislöwen offensichtlich hervorragend genutzt. Das Team von Trainer Andreas Brockmann startete mit einem Sieg ins Wochenende. In der Heimat des Trainers, bei den Tölzer Löwen, boten die Elbestädter eine sehr gute Leistung und setzten sich mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) gegen die Oberbayern durch. Am Sonntag geht es nun weiter in Landshut.

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Brockmann hatte Riku Helenius ins Tor zurückbeordert, dafür musste Evan Trupp als überzähliger Ausländer aussetzen. Und die Blau-Weißen begannen sehr konzentriert, auch wenn Jordan Knackstedt schnell eine Strafe zog. Doch das Unterzahlspiel überstanden die Dresdner ohne Gegentreffer. Wenig später hatte Dennis Swinnen nach einem Sololauf eine Riesenmöglichkeit (9.), doch Maximilian Franzreb im Gehäuse der Tölzer Löwen reagierte blitzschnell und vereitelte einen Gegentreffer. Auch aus ihrem zweiten Powerplay konnten die Tölzer nichts Zählbares herausholen. Besser machten es wenig später die Brockmann-Schützlinge. Als Markus Eberhardt in die "Kühlbox" musste, kombinierten die Eislöwen glänzend – Jordan Knackstedt passte zu Nick Huard, der im Slot lauerte und den Puck zum 1:0 (16.) im gegnerischen Kasten unterbrachte. Aus sicherer Defensive – so wie von Brockmann immer gefordert – stürmten die Dresdner kurz vor der Pause in Richtung Tölzer Tor. René Kramer bediente Elvijs Biezais und der Lette ließ sich nicht lange bitten, netzte zum 2:0 (20.) ein. Allerdings schlugen die Oberbayern nur 26 Sekunden später zurück. Lubor Dibelka verwertete einen Pass von Philipp Schlager zum 1:2-Anschluss (20.).

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Im zweiten Abschnitt knüpften die Gäste nahtlos an ihre Leistung aus dem ersten Drittel an. Sie spielten sehr diszipliniert, hatten das Geschehen auf dem Eis sehr gut unter Kontrolle. Bei zwei Überzahlspielen der Tölzer agierten sie clever, warfen sich in die Schüsse oder blockten sie. In der 35. Minute konnte Kapitän Jordan Knackstedt mit einer tollen Einzelleistung Franzreb austanzen und den Vorsprung auf 3:1 (35.) ausbauen. Roope Ranta hatte eine Minute später sogar das 4:1 auf der Kelle, scheiterte aber von der blauen Linie an Franzreb. Auf der anderen Seite bot auch Riku Helenius eine Top-Leistung, parierte gegen Max French noch kurz vor der zweiten Pausensirene.

Im Schlussdrittel ließen die Elbestädter nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten weiter das Geschehen auf dem Eis, und Nick Huard machte in der 39. Minute mit dem 4:1 endgültig den Deckel drauf.