31. März 2021 / 20:42 Uhr

Dresdner Volleyballerinnen erkämpfen sich Finaleinzug gegen Potsdam

Dresdner Volleyballerinnen erkämpfen sich Finaleinzug gegen Potsdam

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Siegjubel nach Stock`s Ass: Lena Stigrot (DSC), Jennifer Janiska (DSC), Madeleine Gates (DSC), Lena Stigrot (DSC), Maja Storck (DSC) knieend, Jenna Gray (DSC),     
Volleyball, Play off Viertelfinale, Dresdner SC - Ladys in Black Aachen 3:2,

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Freude bei den DSC-Volleyballerinnen: Dresdnerinnen setzen sich gegen Potsdam durch. © Matthias Rietschel
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Die Dresdnerinnen finden gegen Potsdam erst spät ins Spiel, schaffen es aber am Ende einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Erfolg zu verwandeln. Im treffen Finale die DSC-Volleyballerinnen entweder auf Stuttgart oder Schwerin.

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Dresden. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC stehen zum neunten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Finale um die deutsche Meisterschaft. Der Vorrundensieger gewann am Mittwoch nach 0:2-Satzrückstand und drei abgewehrten Matchbällen das zweite Playoff-Halbfinalspiel in der „Best-of-three“-Serie gegen den SC Potsdam mit 3:2 (16:25, 21:25, 25:20, 28:26, 15:10). Die erste Partie hatten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl in Potsdam mit 3:1 für sich entschieden.Der Finalgegner wird im Duell zwischen Allianz MTV Stuttgart und dem SSC Palmberg Schwerin ermittelt. Beide Teams stehen sich am späten Abend gegenüber. Die erste Partie hatten die Mecklenburgerinnen gewonnen.

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Tiebreak-Sieg

Potsdam zeigte sich von der ersten Minute an taktisch sehr gut vorbereitet, spielte aggressiv und stabil. Dagegen agierten die Gastgeberinnen nervös und mit angezogener Handbremse, leisteten sich in den ersten beiden Sätzen viele Fehler. Nachdem Alexander Waibl schon auf der Liberoposition Lenka Dürr für Morgan Hentz eingewechselt hatte, sorgte im dritten Abschnitt die Einwechslung von Zuspielerin Sarah Straube für eine Initialzündung.

Nun kämpften sich die Dresdnerinnen besser in das Duell, steigerten sich und griffen variabel an. Allerdings stand die Partie im vierten Abschnitt auf des Messers Schneide, als der Vorrundenvierte aus Brandenburg schon drei Matchbälle hatte. Aber mit großem Kampfgeist und toller Moral wehrten die DSC-Damen alle ab und verwandelten dann mit einer Aufgabe der zurückgekehrten Zuspielerin Jenna Gray den ersten Satzball.

Im Tiebreak zogen die Gastgeberinnen dann ihr Spiel von Beginn an durch und Kapitän Lena Stigrot setzte mit dem ersten Matchball nach über zwei Stunden den Schlusspunkt.