17. Oktober 2021 / 18:31 Uhr

Dritter Dreier in Folge für den Wiker SV

Dritter Dreier in Folge für den Wiker SV

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Nach dem Schuß von Simon Kahnwald kann Torwart Micha Feldtmann (rechts) den Ball noch abwehren, doch Jonas Kessler (links) steht zum Nachschuß bereit und bringt den Ball sicher zur 1:0 Führung im Flintbeker Tor unter.
Nach dem Schuß von Simon Kahnwald kann Torwart Micha Feldtmann (rechts) den Ball noch abwehren, doch Jonas Kessler (links) steht zum Nachschuß bereit und bringt den Ball sicher zur 1:0 Führung im Flintbeker Tor unter. © Karsten Freese
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Der neunte Spieltag in der Fußball-Verbandsliga bescherte dem Wiker SV den dritten Sieg in Folge. Die Mannschaft von WSV-Coach Dannie Osterhoff bezwang den TSV Flintbek mit 2:1 und klettert damit weiter in der Tabelle nach oben und grüßt nun bereits von Rang fünf.

Das Duell mit dem TSV Flintbek stand jedoch bis zum Abpfiff auf des Messers Schneide. Dabei hätten die Gastgeber die Partie jedoch frühzeitig zu ihren Gunsten entscheiden können, denn der Start in die Begegnung hätte kaum besser sein können, denn bereits nach sieben Minuten führte die erste Torannäherung zum Führungstreffer. Nach einem Freistoß von Nico Otto scheiterte zunächst Simon Kahnwald an Flintbeks Keeper Micha Feldtmann, der jedoch machtlos war gegen den Nachschuss von Jonas Kessler.

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In der Folge gefielen die Gastgeber durch sichere Kombinationen und durch ein ruhiges Aufbauspiel. Die Aktionen der WSV-Kicker waren stets durchdacht und es wurde präzise darauf geachtet, dass in jeder Spielsituation die bestmögliche Option gewählt wurde. Und dies kam der Perfektion auch ziemlich nahe. Chancen hielten sich dennoch in Grenzen. Allerdings bot sich dem WSV eine ganz dicke Gelegenheit nach 25 Minuten. Mit Übersicht legte der agile Kahnwald auf den besser postierten Fabian Großmann ab, der das Leder an den rechten Pfosten nagelte. Von dort aus sprang der Ball vor die Füße von Andre Wittern, der die Kugel jedoch nicht im Kasten unterbringen konnte. Die Gäste hingegen kamen in der ersten Hälfte offensiv überhaupt nicht zum Zuge, hätten aber eine gute Gelegenheit haben können, wenn Torben Frahm ein Zuspiel von Tim Luca Hartlep nicht verpasst hätte (17.).

Bilder von der Verbandsliga-Partie zwischen dem Wiker SV und dem TSV Flintbek.

Eckball für den Wiker SV, aber Torben Blechenberg (in der Luft), verfehlt den Ball knapp. Der Flintbeker Kapitän Andreas Buessau (ganz links) kann den Ball per Kopf aus der Gefahrenzone bringen. Zur Galerie
Eckball für den Wiker SV, aber Torben Blechenberg (in der Luft), verfehlt den Ball knapp. Der Flintbeker Kapitän Andreas Buessau (ganz links) kann den Ball per Kopf aus der Gefahrenzone bringen. ©

Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Spielgeschehen jedoch grundlegend ändern. Beim WSV ging die Ordnung ein wenig verloren und Nachlässigkeiten häuften sich. Da Flintbek zudem nun intensiver die Zweikämpfe suchte, kamen die Gäste fortan besser ins Spiel und auch zu Torabschlüssen. Yannick Raudzus (50.), Torben Frahm (54.) und Malik Ferhat (57.) konnten diese jedoch nicht nutzen.

Dennoch gelang dem Lehwald-Team zwanzig Minuten vor dem Ende der Ausgleich. Dieser kam allerdings unter gütiger Mithilfe des Gegners zustande. Als Sascha Lazinka den Ball vertändelte, hatte Raudzus plötzlich freie Bahn und konnte das 1:1 markieren.

Zehn Minuten vor dem Ende sah der Flintbeker Ferhat die gelb-rote Karte, doch Einfluss auf das Spielgeschehen hatte dies nicht. Der WSV tat sich weiter schwer. Es gab nur noch einen Abschluss und der sollte letztlich den Sieg bringen. Wittern luchste einem TSV-Kicker das Leder ab, schlug eine Flanke in den Strafraum, wo der eingewechselte Frederik Glowatzka den 2:1-Endstand herstellte.

„Wir haben eine wirklich sehr, sehr gute erste Halbzeit gezeigt. Nach dem Wechsel haben wir uns von der Hektik anstecken lassen und ein wenig die Konzentration verloren“, stellte WSV-Coach Osterhoff fest. „Wir haben lange Zeit fast körperlos gespielt. Das wurde dann besser. Ein Unentschieden wäre für uns problemlos drin gewesen“, meinte Flintbeks Trainer David Lehwald.


Schiedsrichter: Müller (FC Wiesharde) – Tore: 1:0 Kessler (7.). 1:1 Rausdzus (70.), 2:1 Glowatzka (90.) – Gelb-Rote Karte: Ferhat (80./wdh. Foulspiel) – Zuschauer: 70.