17. April 2021 / 15:02 Uhr

Dynamo Dresden hofft auf normales Mannschaftstraining ab Mittwoch

Dynamo Dresden hofft auf normales Mannschaftstraining ab Mittwoch

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Kauczinski
Trainer Markus Kauczinski hofft, dass die Corona-Zwangspause nur von kurzer Dauer ist. © Jochen Leimert
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Das Spiel gegen Duisburg fiel aus, die Tabellenführung ist weg. Doch Dynamo Dresden hofft nun, dass sie am Mittwoch das Mannschaftstraining wieder aufnehmen können. Den von einer Corona-Infektion betroffenen Spielern Königsdörffer und Sohm geht es gut.

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Dresden. Die Tabellenführung ist seit Freitagabend weg, das Lazarett voll und nun sitzt die Mannschaft von Dynamo Dresden auch noch in Quarantäne, nachdem bei Ransford-Yeboah Königsdörffer und Pascal Sohm das Coronavirus nachgewiesen worden ist. Weil das für diesen Sonnabend geplante Heimspiel gegen den MSV Duisburg abgesagt werden musste und auch am Dienstag nicht beim KFC Uerdingen gespielt werden wird, kann sich die Truppe von Trainer Markus Kauczinski den Platz an der Sonne vorerst auch nicht zurückholen. Kauczinski hofft aber, dass er ab Mitte kommende Woche wieder normal mit der Mannschaft arbeiten kann und sie von ihrer Fitness nicht viel verliert.

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In einem Interview mit Sport im Osten äußerte sich Kauczinski erst einmal erleichtert, dass es den beiden von Covid-19 betroffenen Spielern gut geht. "Ransford hatte am Anfang Symptome, er hatte ein bisschen Halsschmerzen und hat sich schlapp gefühlt. Ihm ging es nicht so gut. Mittlerweile geht es ihm besser. Pascal Sohm ist symptomfrei, ihm geht es ganz normal." Kauczinski hofft, dass es so bleibt und die Mannschaft am Montag die häusliche Quarantäne verlassen kann, wenn keine neuen positiven Fälle bekannt werden: "Am Montag und Dienstag können wir mit der Mannschaft im Gruppentraining agieren. Dann wird das Gesundheitsamt entscheiden, ob wir möglicherweise - wenn alle Tests dann auch negativ sind - am Mittwoch das Mannschaftstraining wieder aufnehmen können." Sollte Dynamo dann wieder normal trainieren können, werde die Mannschaft die kurze Pause gut verkraften können, glaubt Kauczinski.

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Die Situation mit dem Vorjahr zu vergleichen, ist nach Ansicht des Gelsenkircheners nicht zulässig: "Das war noch einmal eine ganz andere Grundsituation." Sollte am Mittwoch wieder Mannschaftstraining möglich sein, hätte das Team nur drei Trainingstage verloren: "Das wäre dann machbar und tolerierbar. Das ist nicht zu vergleichen mit dem Fall, den wir letztes Jahr hatten. Da hatten wir einen Gesamt-Lockdown, dann ein Gruppentraining. Und nach dem ersten Mannschaftstraining, als sich alle Mannschaften vorbereitet haben, wurden wir zwei Wochen in Quarantäne gesteckt." Der 51-Jährige meint: "Wenn es so bleibt wie jetzt, dann glaube ich, können wir das gut händeln." Man habe dann zwar Englische Wochen zu spielen, "aber das ist dann das kleinste Übel".