27. Februar 2021 / 16:23 Uhr

Dynamo Dresden in der Einzelkritik: Die Noten zum 4:0-Sieg gegen den FC Ingolstadt

Dynamo Dresden in der Einzelkritik: Die Noten zum 4:0-Sieg gegen den FC Ingolstadt

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
SG Dynamo Dresden - FC Ingolstadt
Dynamo Dresdens Verteidiger-Talent Kevin Ehlers war einmal mehr kaum zu überwinden und war ein wichtiger stabilisierender Faktor. © Steffen Manig
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Das war ein Ausrufezeichen! Dynamo Dresden  setzt sich mit 4:0 gegen Verfolger FC Ingolstadt durch und hat in eindrucksvoller Manier die Tabellenführung gefestigt. hat die Leistung der Schwarz-Gelben unter die Lupe genommen und Noten verteilt.

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Dresden. Dynamo Dresden baut seinen Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga weiter aus. Das Team von Markus Kauczinski bezwang am Samstag im Spitzenspiel den Zweiten FC Ingolstadt deutlich mit 4:0 (2:0) und hat mit nun 51 Punkten sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. Heinz Mörschel (39./Foulelfmeter), Ransford Königsdörffer (45.), Marc Stendera (49./Eigentor) und Luka Stor (90.+2) erzielten die Tore im Rudolf-Harbig-Stadion zu einem letztlich verdienten Heimsieg.

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Bis zur Dresdner Führung war das Spitzenspiel jedoch ausgeglichen. Beide Mannschaften konzentrierten sich zunächst darauf, defensiv sicher zu stehen und dem Gegner nichts anzubieten. Torchancen ließen weder die beste noch die drittbeste Abwehr der Liga zu. Es brauchte zwei Einzelaktionen kurz vor der Halbzeit durch Königsdörffer, die Dresden eiskalt nutzte. Erst holte Dynamos Talent mit einem Dribbling den Elfmeter heraus, den Mörschel sicher verwandelte. Nur sechs Minuten später schloss der 19-Jährige selbst nach einem Sololauf aus knapp 16 Metern ab.

DURCHKLICKEN: Die Noten zum Spiel gegen Ingolstadt

(1) Kevin Broll: Kevin Broll – Der Schlussmann hatte in der ersten Halbzeit fast nichts zu tun, musste eigentlich nur mit dem Fuß ab und an mitspielen. Das „Kopfbällchen“ von Schröck war keine Herausforderung für ihn (35.), der Distanzschuss von Elva nach der Pause (59.) schon eher, doch auch da war er auf dem Posten. Dann parierte er noch gegen Niskanen (77.) und gegen Bilbija (89.). Auch in der Nachspielzeit war er noch mal in Aktion, hielt einen gefährlichen Kopfball. Respekt! Note: 2 Zur Galerie
(1) Kevin Broll: Kevin Broll – Der Schlussmann hatte in der ersten Halbzeit fast nichts zu tun, musste eigentlich nur mit dem Fuß ab und an mitspielen. Das „Kopfbällchen“ von Schröck war keine Herausforderung für ihn (35.), der Distanzschuss von Elva nach der Pause (59.) schon eher, doch auch da war er auf dem Posten. Dann parierte er noch gegen Niskanen (77.) und gegen Bilbija (89.). Auch in der Nachspielzeit war er noch mal in Aktion, hielt einen gefährlichen Kopfball. Respekt! Note: 2 ©

Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff nutzte Pascal Sohm einen Ingolstädter Fehler im Aufbauspiel und leitete die Entscheidung ein. Seine Hereingabe drückte letztlich Stendera unglücklich in das eigene Tor. Anschließend verlegten sich die Herausherren auf das Kontern und verpassten es, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Erst in der Nachspielzeit vollendete Stor zum Endstand. Die Gäste aus Oberbayern blieben offensiv vieles schuldig.