27. Januar 2022 / 22:49 Uhr

Bei Eberl-Rücktritt in Gladbach: Hecking und Schröder gelten als Nachfolge-Kandidaten

Bei Eberl-Rücktritt in Gladbach: Hecking und Schröder gelten als Nachfolge-Kandidaten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dieter Hecking (links) und Rouven Schröder (rechts) werden als mögliche Nachfolger von Gladbach-Sportdirektor Max Eberl gehandelt.
Dieter Hecking (links) und Rouven Schröder (rechts) werden als mögliche Nachfolger von Gladbach-Sportdirektor Max Eberl gehandelt. © IMAGO/Zink/RHR-Foto/dpa/Montage
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Noch ist Max Eberl offiziell Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach, und trotzdem werden von "Bild" und "Sky" schon mögliche Nachfolge-Kandidaten für den 48-Jährigen, der laut übereinstimmenden Berichten seinen Rücktritt plant, gehandelt. Zwei von ihnen stehen aktuell noch bei anderen Vereinen unter Vertrag.

Borussia Mönchengladbach ist der Krisenklub der Bundesliga: Sportlich läuft es für die Elf vom Niederrhein so schlecht wie schon lange nicht mehr. Als Tabellenzwölfter steckt die Borussia eher im Abstiegskampf als im Rennen um die Europacup-Plätze. Nun droht Gladbach wohl auch eine Führungskrise: Laut übereinstimmenden Medienberichten plant Sportdirektor Max Eberl nach fast anderthalb Jahrzehnten die Beziehung zu seinem Herzensverein vorzeitig zu beenden und zurückzutreten. Sky berichtete zuerst über den angeblichen Entschluss Eberls, der in den kommenden Tagen oder spätestens am Ende der Saison umgesetzt werden soll. Vereinsintern soll die Suche nach einem Nachfolger bereits laufen. Die Bild und Sky haben jetzt drei mögliche Nachfolger ins Spiel gebracht.

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Eine Option wäre demnach laut Bild eine Doppelspitze mit Ex-Gladbach-Coach Dieter Hecking und Ex-Profi Martin Stranzl. Problem: Hecking ist seit 2020 Sportvorstand beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg, mit dem eine Vereinbarung getroffen werden müsste. Stranzl, der von 2011 bis 2016 bei der Borussia spielte, war nach seinem Karriereende unter anderem bereits als Spielerberater und bei der U19-Mannschaft der Gladbacher aktiv. Pikant, falls Hecking übernehmen sollte: Eberl hatte Hecking 2019 durch Marco Rose ersetzt, der mittlerweile BVB-Trainer ist. Ersetzt nun Hecking Eberl?

Auch Sky bringt einen möglichen Eberl-Nachfolger ins Spiel: Rouven Schröder. Der aktuelle Schalke-Sportdirektor verfügt über Bundesliga-Erfahrung als Chef von Mainz 05 und Werder Bremen. Mit S04 peilt der 46-Jährige den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga an. Laut des Berichts soll es bereits Kontakt zwischen Gladbach und Schröder, der mit Eberl befreundet ist, gegeben haben.

Wechselverbot nach Rücktritt? Zukunft von Max Eberl wohl offen

Wie es mit Eberl nach einem Rücktritt weitergeht, ist offen. Die Bild berichtete, dass Eberl Gladbach-Boss Rolf Königs um eine Freigabe vom Sportdirektorenposten zum 31. Januar gebeten haben soll. Das soll der 80-Jährige aber abgelehnt haben und Eberl zur Auflage gemacht haben, ein Jahr lang keinen Posten bei einem anderen Bundesligisten zu übernehmen. Eberls Vertrag ist eigentlich noch bis Ende Juni 2026 gültig. Gladbach soll auf eine Ablöse hoffen.