28. Februar 2021 / 12:33 Uhr

Effenberg rät Schalke zu Ehrlichkeit mit Mustafi und Kolasinac: "Dann werden auch die freigestellt"

Effenberg rät Schalke zu Ehrlichkeit mit Mustafi und Kolasinac: "Dann werden auch die freigestellt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Effenberg rät Schalke 04 zu einem Nachdenken über den Willen der Spieler im Abstiegskampf.
Stefan Effenberg rät Schalke 04 zu einem Nachdenken über den Willen der Spieler im Abstiegskampf. © 2021 Getty Images (Montage)
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Schalke 04 hat auf die Krise reagiert: Trainer Christian Gross und Sportvorstand Jochen Schneider müssen mit sofortiger Wirkung gehen. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg hat im Sport1-"Doppelpass" nun dafür argumentiert, auch im Mannschaftskreis über Konsequenzen nachzudenken.

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Der FC Schalke 04 liegt in Trümmern: In der Bundesliga taumelt man dem Abstieg entgegen. Und neben dem Platz wurden daraus nun die Konsequenzen gezogen: Wie der Klub am Sonntagmittag mitteilte, werden Trainer Christian Gross und Sportvorstand Jochen Schneider freigestellt. Auch Lizenzspieler-Chef Sascha Riether und Fitness- und Reha-Leiter Werner Leuthard müssen gehen. Bis Ende der Saison plant man mit dem technischen Direktor Peter Knäbel als Schneider-Ersatz. "Eurofighter" Mike Büskens soll wohl als Interimstrainer übernehmen. Doch laut Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg sollte man auch über Konsequenzen im Mannschaftskreis nachdenken.

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Mit Blick auf die Spieler des Tabellenletzten der Bundesliga sagte Effenberg am Sonntag im Sport1-"Doppelpass": "Es muss ja auch die Frage gestellt werden: Wer ist überhaupt bereit, den Schritt mitzugehen in die 2. Liga?" Hoffnung, dass die Schalker den Klassenerhalt noch schaffen, habe er nämlich "absolut nicht mehr". Nun brauche es Bekenntnisse der vermeintlichen Führungsspieler: "Dann muss Skhodran Mustafi die Frage gestellt werden: Gehst du mit? Willst du überhaupt? Auch Sead Kolasinac muss die Frage gestellt bekommen: Würdest du mitgehen?", so Effenberg.

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Sowohl Mustafi als auch der langjährige Schalker Kolasinac kamen in der Winterpause vom FC Arsenal und sollten den Umschwung bringen. Bisher konnten allerdings beide noch nicht überzeugen, ihre Verträge bei den Knappen laufen nur bis Saisonende. Und Effenberg regt daher an, dass der Verein darüber nachdenkt, ob man über die Saison hinaus mit beiden weitermacht: Sollten sich Mustafi, Kolasinac oder auch andere Stars nicht dazu bekennen, notfalls auch mit Schalke in die zweite Liga zu gehen, erwartet er Konsequenzen: "Dann musst du direkt den nächsten Schnitt machen. Dann sagst du: Okay, ihr seid nicht bereit. Und dann werden auch die freigestellt."

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