15. Mai 2021 / 18:59 Uhr

Eintracht Frankfurt nach peinlicher Pleite gegen Schalke vor CL-K.o. - Rode: "Gibt keine Entschuldigung"

Eintracht Frankfurt nach peinlicher Pleite gegen Schalke vor CL-K.o. - Rode: "Gibt keine Entschuldigung"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Rode (links) zeigte sich nach der Pleite gegen Schalke 04 angefressen.
Sebastian Rode (links) zeigte sich nach der Pleite gegen Schalke 04 angefressen. © IMAGO/Revierfoto/Montage
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Die Champions-League-Qualifikation ist für Eintracht Frankfurt nach der peinlichen Pleite beim sicheren Absteiger FC Schalke 04 kaum mehr zu erreichen. Spieler und Verantwortliche zeigten sich frustriert.

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Eintracht Frankfurt steht im Kampf um die Champions League vor dem K.o.. Mit dem enttäuschenden 3:4 (1:1) beim Bundesliga-Schlusslicht FC Schalke 04 verpasste das Team von Trainer Adi Hütter am Samstag die Chance, sich zumindest für einen Tag auf den vierten Tabellenplatz zu verbessern. Schon am Sonntag könnten die Königsklassen-Träume platzen. Gewinnt der bisher einen Punkt bessere Mitbewerber aus Dortmund am Sonntag bei Mainz 05 (18 Uhr) und holt der VfL Wolfsburg einen Punkt bei RB Leipzig (20.30 Uhr), bleibt Frankfurt als Tabellen-Fünfter nur noch die Europa-League-Qualifikation. Dementsprechend angefressen zeigten sich die SGE-Profis. Die ersten Reaktionen bei Eintracht Frankfurt klangen wie Kapitulationserklärungen.

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Auch Routinier Sebastian Rode verspürte wenig Lust auf Durchhalteparolen: "Wenn eine Mannschaft, die bereits abgestiegen ist, den Sieg mehr will als eine Mannschaft, die noch um die Champions League kämpft, ist das ernüchternd. Wir haben versagt", konstatierte der Führungsspieler bei Sky. Nach zwischenzeitlich bereits sieben Punkten Vorsprung auf den Mitbewerber aus Dortmund ist die Eintracht im Kampf um die Königsklasse möglicherweise vorentscheidend ins Hintertreffen geraten. "Wir hatten die große Chance, aber jetzt ist es so gut wie vorbei. Die Dortmunder haben so viel Rückenwind durch den Pokalsieg. Ich denke nicht, dass sie noch Punkte liegen lassen." Für die eigene Leistung gebe es laut Rode "keine Entschuldigung".

Rode stellt Zusammenhang mit Hütter-Abgang bei Frankfurt her

Dabei schienen die Gäste nach der 2:1-Führung durch die Tore von André Silva (29.), der später auch noch zum 3:4 traf (72.), und Evan Ndicka (51.) auf dem Weg zum Sieg über die seit Wochen verunsicherten Schalker. Doch Gegentore durch Klaas-Jan Huntelaar (15.), Blendi Idrizi (53.), Florian Flick (60.) und Matthew Hoppe (64.) besiegelten die bittere Niederlage. "Wir haben einfach nicht mehr unsere Hausaufgaben gemacht. Das ist das, was uns vorher ausgezeichnet hat", klagte Timothy Chandler mit Bezug auf die Talfahrt in den vergangenen Wochen. Seit der Ankündigung von Trainer Adi Hütter, in der kommenden Saison zu Borussia Mönchengladbach zu wechseln, verbuchten die Frankfurter nur vier Zähler aus fünf Partien. Entgegen der bisherigen Sprachregelung stellte Rode einen Zusammenhang zwischen dem Leistungseinbruch des Teams und der Entscheidung Hütters her: "Ich denke, das ist nicht von der Hand zu weisen."



Ähnlich tief wie bei seinen Spielen saß der Frust bei Hütter: "Wir haben das alle zusammen vergeigt. Es darf uns nicht passieren, hier mit 3:4 vom Platz zu gehen. An dieser Niederlage haben wir unglaublich zu knabbern", klagte der Coach. Doch bei allem Frust erinnerte der Österreicher an die bisher starke Saison seiner Mannschaft: "Wir hatten ein Traumziel - aber jetzt werden wir wahrscheinlich scheitern. Aber wir sind immer noch Fünfter. Ich glaube, das ist eine sehr, sehr gute Leistung." Doch das reichte Rode nach erster Enttäuschung nicht - eine "einmalige Chance" sei nun "so gut wie vorbei".

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