17. Februar 2021 / 08:25 Uhr

Eintracht Norderstedt darf wieder ins Training einsteigen

Eintracht Norderstedt darf wieder ins Training einsteigen

Markus Weber
Kieler Nachrichten
Eintracht Norderstedt-Trainer Jens Martens ist glücklich, dass seine Jungs wieder an den Ball dürfen.
Eintracht Norderstedt-Trainer Jens Martens ist glücklich, dass seine Jungs wieder an den Ball dürfen. © Anne pamperin
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Seit dreieinhalb Monaten ruht der Spiel- und Trainingsbetrieb bei den Fußballern. Ab dem heutigen Mittwoch ist die Corona-Zwangspause zumindest bei einem Team aus dem Kreis Segeberg vorüber. Die von Jens Martens trainierten Regionalliga-Kicker von Eintracht Norderstedt haben vom Segeberger Gesundheitsamt die Erlaubnis erhalten, wieder gemeinsam auf dem Platz zu üben.

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Seit dem Lockdown und der Unterbrechung der Saison Anfang November hielten sich die Norderstedter mit Cyber-Training und individuellen Läufen fit. Nun dürfen sich die Martens-Mannen endlich wieder wie Fußballer fühlen und mit dem Ball am Fuß trainieren. „Nach der langen Pause müssen wir das Training dosieren und uns dann langsam steigern. Der Schwerpunkt liegt auf jeden Fall beim Training mit dem Ball“, erklärt Martens.

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Nur unter Auflagen

Weil der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die vierte Liga als Profisport betrachtet, konnten die Eintracht-Verantwortlichen eine Genehmigung beantragen. So reichte Verein das Hygiene-Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) beim Gesundheitsamt ein. Dies sieht unter anderem zweimal wöchentlich durchzuführende Antigen-Schnelltests vor, die von einer mit der Eintracht kooperierenden medizinischen Einrichtung abgenommen werden. Ein weitere Auflage: Die aus 24 Spielern bestehende Mannschaft von Jens Martens, der unter anderem den SV Henstedt-Ulzburg und die Bramstedter TS trainierte, muss sich im vier getrennten Kabinen umziehen.

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Martens, der seit Wochen die Ungleichbehandlung in der Regionalliga kritisiert hatte, weil die zweiten Mannschaften der Profiklubs wie zum Beispiel des Hamburger SV oder FC St. Pauli, aber auch Liga-Konkurrenten wie Teutonia 05 Hamburg und der FC Altona 93 trainieren durften, fieberte nach dem positivem Bescheid der Behörde der Fortsetzung des Trainingsbetriebs entgegen. „Ich freue mich sehr, dass wir wieder richtig trainieren können”, sagt der 65-Jähirge. „Außerdem ist endlich die Chancengleichheit zumindest etwas wieder hergestellt.“ Wann allerdings in der Liga wieder um Punkte gespielt werden darf, ist nach wie vor unklar.

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