23. Mai 2022 / 14:50 Uhr

Elf persönliche Fragen an Udo Kochanski

Elf persönliche Fragen an Udo Kochanski

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Die Mannschaft von Udo Kochanski konnte in der Fußball-Landesliga Mitte die Klasse halten und am Saisonende fünf Siege am Stück einfahren.
Die Mannschaft von Udo Kochanski konnte in der Fußball-Landesliga Mitte die Klasse halten und am Saisonende fünf Siege am Stück einfahren. © Uwe Paesler
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Der Kieler Sportbuzzer konfrontiert die Fußballtrainer der Region mit elf Fragen unterschiedlichster Art. Im Vordergrund stehen natürlich Sachverhalte, die in einem fußballerischen Zusammenhang stehen. Auf die Coaches warten jedoch auch Fragen, die persönliche, alltägliche oder gesellschaftliche Aspekte thematisieren. Diesmal stellt sich Udo Kochanski vom Fußball-Landesligisten MTSV Hohenwestedt unseren Fragen..

Sportbuzzer: Wer war/ist deiner Meinung nach der beste Fußballer, den es gab/gibt?

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Udo Kochanski: Meine Wahl fiele diesbezüglich auf Franz Beckenbauer, den ich 1980 live erleben durfte als er im Trikot des HSV sein Bundesliga-Comeback gab. Das war schon ein ziemlicher Gänsehautmoment seinerzeit im Volkspark-Stadion.

Sportbuzzer: Durch wen oder was wurde deine Begeisterung für den Fußballsport geweckt?

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Udo Kochanski: Durch Helmut Zindler und Bernd Rachner beim BSC Brunsbüttel. Rachner war ein Trainer vom alten Schlag. Er war eine Persönlichkeit, die bestimmend auftrat, aber zugleich auch sehr menschlich agierte. Zindler war ganz anders und eher so der Typ Macher, der sich quasi um alles gekümmert hat.

Sportbuzzer: Bei welchem Musikstück wirst du sentimental?

Udo Kochanski: Going Home von Mark Knopfler.

Sportbuzzer: Bei welchem Fußballspiel wärst du gerne als Zuschauer live dabei gewesen?

Udo Kochanski: Ganz klar das Viertelfinalspiel der EM 1972, als die deutsche Fußballnationalmannschaft durch Tore von Uli Hoeneß, Günter Netzer und Gerd Müller England im Wembley-Stadion mit 3:1 besiegen konnte.

Sportbuzzer: Angenommen alle deine Torhüter fallen plötzlich langfristig aus – welchen deiner Feldspieler würdest du dann zwischen die Pfosten beordern?


Udo Kochanski: Da wäre unser Spielertrainer Sebastian Barth die erste Wahl. Er ist zwar schon 41 Jahre alt, doch im Training mischt er sehr aktiv mit und geht dabei auch häufiger ins Tor.

Sportbuzzer: Wer ist deiner Meinung nach der unterschätzteste Fußballer, den es in Deutschland je gegeben hat?

Udo Kochanski: Den langjährigen Bayern-Spieler Wolfgang Dremmler habe ich immer bewundert. Der ist ohne Pause gerannt, hat technisch immer sauber agiert und war so gut wie nie verletzt. So einen Spieler wünscht man sich als Trainer.

Sportbuzzer: Wer ist deiner Ansicht nach ein Genie?

Udo Kochanski: Bill Gates.

Sportbuzzer: Pokale, Zeitungsberichte, Fußballschuhe – was findet man in deinem Keller und wovon würdest du dich niemals oder nur ungern trennen?

Udo Kochanski: Ach, da gibt es unzählige archivierte Zeitungsausschnitte aus dem Jugend-und Herrenbereich sowie etliche Sammelalben aus der Zeit beim BSC Brunsbüttel.

Sportbuzzer: Angenommen du wärst der nächste DFB-Präsident – was würde sich dann ändern bzw. was würdest du gerne verändern?

Udo Kochanski: Dann gäbe es wesentlich mehr Transparenz nach außen und auch die ganzen Sonntagsreden würde es dann nicht mehr geben. Darüber hinaus wären auch wesentlich mehr Frauen in den Gremien vertreten.

Sportbuzzer: Bei welchem deiner Spieler kannst du dir am ehesten vorstellen, dass er auch irgendwann einmal Trainer sein wird?

Udo Kochanski: Tjark Sievers. Er hat nicht nur ein sympathisches Auftreten, sondern er kann auch gut erklären und hat zudem auch richtig viel Ahnung vom Fußball.

Sportbuzzer: Welche Personen würdest du gerne zu deinem letzten Abendessen einladen?

Udo Kochanski: Natürlich meine Frau und meine Kinder. Und dann noch Uli Hoeneß, Steffi Graf und Ian Gillan, den Sänger der englischen Rockband Deep Purple.