31. Juli 2021 / 18:57 Uhr

Entscheidung im Elfmeterschießen: Union Klosterfelde II gewinnt den Kreispokal (mit Galerie)

Entscheidung im Elfmeterschießen: Union Klosterfelde II gewinnt den Kreispokal (mit Galerie)

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
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Vom Punkt verlor der TuS Sachsenhausen II (weiße Trikots) das Endspiel am Freitagabend gegen Union Klosterfelde II. © Robert Roeske
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Kreispokal Oberhavel/Barnim: Im Finale vor rund 550 Zuschauern siegt der Gastgeber, mit Akteuren aus der ersten Mannschaft verstärkt, mit 7:5 vom Punkt gegen den TuS Sachsenhausen II. Das Team aus Oberhavel verliert somit das zweite Endspiel in Folge.

Am Ende musste die Entscheidung unter dem Barnimer Flutlicht vom Punkt fallen. Mit dem besseren Ende für Gastgeber Union Klosterfelde II. Mit 7:5 (1:1,3:3) nach Elfmeterschießen gewann der Gastgeber aus der 1. Kreisklasse am Freitagabend das diesjährige Kreispokalfinale der Saison 2020/21 gegen den TuS Sachsenhausen II. Während das Team aus dem Barnim im Elfmeterschießen das bessere Ende für sich hatte, verlor die Brandenburgliga-Reserve des TuS das zweite Finale in Serie.

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Dabei konnte man dem Kreisoberligisten aus Oberhavel nicht viel vorwerfen. Das Team von Coach Philipp Holzhauer kämpfte bis zum Schluss und zeigte gegen die mit zahlreichen Verstärkungen aus der Brandenburgliga-Truppe des Vereins aufspielenden Klosterfelder klasse Fußball. "Wenn es einen Fußballgott gegeben hätte, hätten wir den Pott geholt", sagte Tus-II-Coach Philipp Holzhauer. "Wir haben am Ende gegen eine Verbandsliga-Mannschaft verloren. Unser Kampf wurde leider nicht belohnt." Dabei führten die Sachsenhausener durch ein Tor von Declan Nassar (30. Spielminute) bis kurz vor dem Abpfiff mit 1:0. Doch mit der letzten Aktion der Partie glichen die Hausherren durch Norman Jechow zum 1:1 aus - Verlängerung.

Die besten Bilder vom Finalkrimi: Union Klosterfelde II holt gegen Sachsenhausen II den Kreispokal.

Was war das für ein Krimi! Mit 7:5 (1:1,3:3) nach Elfmeterschießen gewinnt Union Klosterfelde II am Freitagabend das Kreispokalfinale gegen den TuS Sachsenhausen II. Nach einer 1:0-Führung durch Declan Nassar erzielten die Hausherren kurz vor Abpfiff der regulären Spielzeit den 1:1-Ausgleich. In der Verlängerung führte Union II zwischenzeitlich mit 3:1, ehe Sachsenhausen spät zurückschlug und zum 3:3 ausgleichen konnte. Die Entscheidung musste dann nach 120 Spielminuten vom Punkt fallen - mit dem besseren Ende für Union Klosterfelde II. Zur Galerie
Was war das für ein Krimi! Mit 7:5 (1:1,3:3) nach Elfmeterschießen gewinnt Union Klosterfelde II am Freitagabend das Kreispokalfinale gegen den TuS Sachsenhausen II. Nach einer 1:0-Führung durch Declan Nassar erzielten die Hausherren kurz vor Abpfiff der regulären Spielzeit den 1:1-Ausgleich. In der Verlängerung führte Union II zwischenzeitlich mit 3:1, ehe Sachsenhausen spät zurückschlug und zum 3:3 ausgleichen konnte. Die Entscheidung musste dann nach 120 Spielminuten vom Punkt fallen - mit dem besseren Ende für Union Klosterfelde II. © Robert Roeske

In dieser schien sich das Blatt in Richtung der Hausherren zu wenden. Denn durch Treffer von Marcel Richter (100.) und einen verwandelten Foulelfmeter vom Ex-Zehdenicker John Lormis (104.) führten die Gastgeber schon mit 3:1. Doch die Klosterfelder schwächten sich selber und mussten nach einer Gelb-Roten Karte gegen Benjamin Bluhm ab der 102. Spielminute in Unterzahl weiter machen. Dies nutzte Sachsenhausen am Ende doch noch aus. Durch einen Doppelpack von Eric Grüning (115./119.) glich der TuS II noch aus. 3:3 hieß es also nach 120 Spielminuten. Was ein Spektakel vor rund 550 Zuschauern im ausverkauften Stadion! Somit musste die Entscheidung vom Elfmeterpunkt fallen.

Union Klosterfelde II eiskalt vom Elfmeterpunkt

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Unterstützung gab es für die TuS-II-Mannschaft von den Anhängern. Dennoch sieht man die Enttäuschung nach dem verlorenen Endspiel. © Roeske

Dort verschoss gleich zu Beginn TuS-II-Akteur Eric Grüning. Dagegen zeigten sich alle Klosterfelder eiskalt vom Punkt und setzten sich somit am Ende die Krone auf. Bitter aus Sicht des TuS II, der wie schon im Vorjahr ohne Pokal den Rasen verlassen musste. "Wir hatten eine Hand schon am Pott. Schade, dass es nicht geklappt hat. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen", sagt der Tus-II-Coach Da beide Reserveteams nicht für den AOK-Landespokal spielberechtigt sind, vertritt den Fußballkreis Oberhavel/Barnim in diesem Wettbewerb nun Einheit Zepernick. Das Landesklasseteam setzte sich im Entscheidungsspiel gegen Schorfheide Joachimsthal mit 4:1 durch. Damit können sich nun alle Teams auf die Spielzeit 2021/22 vorbereiten - die alte Saison ist nun auf dramatische Weise im Klosterfelder Nachthimmel zu Ende gegangen.