31. Juli 2021 / 19:23 Uhr

"Ergebnis zweitrangig": Wittstock verliert bei 0:3 gegen Alt Ruppin zwei Stammspieler

"Ergebnis zweitrangig": Wittstock verliert bei 0:3 gegen Alt Ruppin zwei Stammspieler

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
Hansa-Coach Tino Sasse musste mit seinem Team noch den Ausgleich hinnehmen.
Hansa-Coach Tino Sasse muss zwei längerfristige Ausfälle hinnehmen. © Christoph Laak/Archivbild
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AOK-Landespokal: Justin Barkow führt Alt Ruppin mit seinem Doppelpack in die Hauptrunde. Bei den Hausherren aus Wittstock fallen zwei wichtige Spieler für mehrere Wochen aus.

Hansa Wittstock – Eintracht Alt Ruppin 0:3 (0:2). Tore: 0:1, 0:2 Justin Barkow (37., 42.), 0:3 Ramon Schulz (51.). Zuschauer: 110.

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Ein ganz bitterer Nachmittag für die Kicker von Hansa Wittstock. Dass der Pokalwettbewerb nach dem 0:3 (0:2) gegen Alt Ruppin schon in der Vorrunde beendet ist, "ist zweitrangig", erklärt Hansa-Trainer Tino Sasse. Zwei seiner Schützlinge haben sich dabei schwer verletzt - besonders hart traf es Arthur Correa Alves, der sich nach gut einer Stunde schreiend auf dem Rasen des Stadion des Friedens wiederfand. "Irgendetwas mit dem Knie", erzählt Sasse. Nicht einmal zehn Minuten später erwischte es auch Tobi Eckardt, der sich das Außenband im Knöchel "entweder überdehnt oder angerissen" hat. "Danach waren im Kopf alle fertig", verrät der Wittstocker Übungsleiter und meint, dass er wohl "vier bis sechs Wochen ausfallen wird."

In Bildern: Die Sieger des Brandenburger Landespokals seit 2003.

2003: Der damalige Verbandsligist Ludwigsfelder FC gewinnt am 4. Juni 2003 das Landespokalfinale mit 1:0 im heimischen Waldstadion gegen den Brandenburger SC Süd 05 (Oberliga). Siegtorschütze war vor 1100 Zuschauern Mike Jesse (28.). Als Landespokalsieger trifft der LFC in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals am 30. August 2003 auf den Bundesligisten Werder Bremen und verliert 1:9. Zur Galerie
2003: Der damalige Verbandsligist Ludwigsfelder FC gewinnt am 4. Juni 2003 das Landespokalfinale mit 1:0 im heimischen Waldstadion gegen den Brandenburger SC Süd 05 (Oberliga). Siegtorschütze war vor 1100 Zuschauern Mike Jesse (28.). Als Landespokalsieger trifft der LFC in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals am 30. August 2003 auf den Bundesligisten Werder Bremen und verliert 1:9. ©

Fußball gespielt wurde zuvor dennoch, allen voran von den Gästen aus Alt Ruppin, die gegen eine defensiv und auf Konter bedachte Wittstocker Elf, spielbestimmend agierten. Nach 37 Minuten setzte sich Marlon Panitz auf dem rechten Flügel durch und in der Mitte sorgte Justin Barkow für die Führung (37.). Nur fünf Zeigerumdrehungen später erhöhte der Angreifer, der im Doppelsturm neben Niclas Donatz agierte, auf 2:0 aus Sicht der Gäste (42.).

Die Entscheidung fiel sechs Minuten nach Wiederanpfiff. Bei einem schnell ausgeführten Freistoß aus 30 Metern probierte Ramon Schulz erneut Barkow in der Spitze zu finden. Der Flachpass lief an Freund und Feind vorbei, auch Barkow hatte keine Chance das Spielgerät zu erreichen und der Ball rollte zum 0:3 ins Tor der Wittstocker (51.). "Wir waren 90 Minuten überlegen und haben hinten kaum etwas zugelassen. Das Ergebnis müssen wir aber viel höher gestalten", äußerte ein nicht vollends zufriedener Daniel Kraatz im Anschluss an die Partie. Am kommenden Wochenende empfangen die Alt Ruppiner dann den FV Preussen Eberswalde in der Hauptrunde. Für Tino Sasse geht der Blick ein wenig weiter in die Zukunft: "In sechs Wochen haben wir die Chance zur Revanche gegen Alt Ruppin."

FK Hansa Wittstock: Protz - Füllgraf, Eckardt (70. Fittkau), Rieck - Reschke, Leipe, Müller (46. Paschtschenko), Correa Alves (60. Radon) - Michaelis, Monschau, Rodrigues.

SV Eintracht Alt Ruppin: Borrmann (75. Fischer) - John (54. Dodt), Pritzkow, Dargelis, Goetsch - Panitz (75. Ratajczak), Neumann, Schulz (64. Brandt), Buer - Barkow, Donatz.