16. April 2021 / 22:59 Uhr

"Es war nicht unser bestes Spiel": Stimmen zum 0:0 von RB Leipzig gegen Hoffenheim

"Es war nicht unser bestes Spiel": Stimmen zum 0:0 von RB Leipzig gegen Hoffenheim

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Freude sieht anders aus: Leipzigs Christopher Nkunku reagiert nach einer verpassten Torchance.
Freude sieht anders aus: Leipzigs Christopher Nkunku reagiert nach einer verpassten Torchance. © dpa
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Hoffenheim besiegen und die Bayern unter Druck setzen. Mit diesem einfachen Plan ging RB Leipzig in das Freitagsspiel gegen die angeschlagene TSG Hoffenheim - und scheiterte an sich selbst. Denn der Treffer von Poulsen in der Nachspielzeit zählt nicht. Wir haben nach dem Abpfiff erste Stimmen von Trainern und Spielern gesammelt.

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Leipzig. Trainer Julian Nagelsmann diskutiert kopfschüttelnd mit Schiedsrichter Manuel Gräfe, die Spieler stapften frustriert in die Kabine. RB Leipzig hat sich im Fernduell mit Bayern München den nächsten Patzer geleistet und ist im Meisterkampf mehr denn je auf Schützenhilfe angewiesen. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann kam am Freitagabend gegen die TSG Hoffenheim nicht über ein 0:0 hinaus.

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Damit verpassten es die Sachsen, die Bayern vor deren kniffliger Aufgabe beim VfL Wolfsburg am Samstag unter Druck zu setzen. Stattdessen muss Verfolger RB fürchten, nach dem Spieltag wieder sieben Punkte hinter dem Rekordmeister zu stehen.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Christoph Baumgartner (TSG 1899 Hoffenheim): Ich glaube schon, dass das 0:0 ein Erfolg ist. In der Situation, in der wir uns befinden, hier beim Zweitplatzierten einen Punkt zu holen, wieder die Null zu halten, ist sehr gut. Wir haben zwar wieder nicht viele Torchancen herausgespielt. Aber in der aktuellen Situation müssen wir mit dem Punkt echt zufrieden sein. Wir haben es uns erarbeitet. Am Ende hatten wir vielleicht auch ein bisschen Glück. Zur Galerie
Christoph Baumgartner (TSG 1899 Hoffenheim): "Ich glaube schon, dass das 0:0 ein Erfolg ist. In der Situation, in der wir uns befinden, hier beim Zweitplatzierten einen Punkt zu holen, wieder die Null zu halten, ist sehr gut. Wir haben zwar wieder nicht viele Torchancen herausgespielt. Aber in der aktuellen Situation müssen wir mit dem Punkt echt zufrieden sein. Wir haben es uns erarbeitet. Am Ende hatten wir vielleicht auch ein bisschen Glück." ©

Das vermeintliche Siegtor der Sachsen als Krönung der Schlussoffensive in der 6. Minute der Nachspielzeit von Joker Yussuf Poulsen zählte nicht - der Videoschiedsrichter erkannte beim Kopfball des Dänen ein Handspiel. Dabei hatte Nagelsmann zuvor alle drei Duelle mit seinem Ex-Club gewonnen. Doch in der leeren Leipziger Arena fiel seiner Mannschaft erst eine Halbzeit lang fast gar nichts ein, dann ließ sie die wenigen guten Chancen ungenutzt. Hoffenheim bleibt in der Fußball-Bundesliga zwar auch das fünfte Spiel nacheinander ohne Sieg, dürfte den Punktgewinn bei RB aber als Erfolg verbuchen.