06. Oktober 2019 / 16:45 Uhr

Ex-Wolfsburgerin Doris Fitschen kämpft gegen Krebserkrankung

Ex-Wolfsburgerin Doris Fitschen kämpft gegen Krebserkrankung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Doris Fitschen
Kämpft gegen den Krebs: Die ehemalige Wolfsburgerin Doris Fitschen.
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Die frühere Fußball-Nationalspielerin und ehemalige Wolfsburgerin Doris Fitschen kämpft gegen ihre Krebserkrankung - und will die bis zum Jahresende überwunden haben.

Die Ex-Wolfsburgerin und ehemalige Managerin der Fußballfrauen-Nationelf Doris Fitschen kämpft gegen den Krebs. Bei ihr war ein bösartiger Tumor im Oberarmknochen festgestellt worden. Sie will die Erkrankung bis zum Jahresende überwunden haben. „Ich hoffe, dass ich das neue Jahr gesund angehen kann. Neues Jahr, neues Glück, heißt es doch“, sagte die 50-Jährige der Bild am Sonntag.

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Bei Fitschen war Ende April ein bösartiger Tumor festgestellt und später entfernt worden. Ein Teil des Oberarmknochens wurde durch eine Titanprothese ersetzt. Seitdem unterzieht sie sich mehreren Chemotherapien. Im Dezember soll die Therapie, wenn alles gut läuft, abgeschlossen sein. Wegen der laufenden Chemotherapie werde sie am kommenden Samstag nicht zur Festveranstaltung in Dortmund kommen können, bei der sie als Mitglied der Gründungself der „Hall of Fame“ des deutschen Frauenfußballs ausgezeichnet werden sollte.

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Fitschen war 1988 vom TuS Westerholz zum VfR Eintracht Wolfsburg gewechselt. Dort erlebte sie auch den Frauen-Bundesligastart 1990. In der Spielzeit 1991/92 war sie mit 16 Treffern erfolgreichste Torschützin der Nordgruppe und einzige Spielerin, die während der Saison einen Hattrick erzielte (beim 6:2 in Jena). Von Wolfsburg ging es dann weiter zum TSV Siegen und 1. FFC Frankfurt, ehe sie in den USA bei den Philadelphia Charge im Jahr 2001 ihre aktive Karriere beendete.


Ihre Erkrankung habe sie nachdenklicher gemacht, sagte die 144-malige Nationalspielerin. „Ich werde aber jetzt nicht mein ganzes Leben umkrempeln, denn ich habe auch vorher glücklich gelebt“, sagte Fitschen. In die Tat umsetzen will sie bald den schon länger gehegten Wunsch einer Besteigung des Kilimandscharo. „Das würde ich jetzt wirklich gern angehen“, sagte Fitschen.

Kraft findet sie bei Familie und Freunden. „Glücklicherweise habe ich die besten Freundinnen der Welt. Und auch eine wunderbare Familie. Die wohnt zwar in Norddeutschland, kümmert sich aber ganz toll um mich. Das gibt mir ein richtig gutes Gefühl. Meine beste Freundin ist Medizinerin, die mich auch fachlich super unterstützt. Auch das hilft enorm.“