07. Mai 2021 / 06:57 Uhr

"Es tut mir leid": So reagiert Real-Star Eden Hazard auf die Kritik von Fans und Medien

"Es tut mir leid": So reagiert Real-Star Eden Hazard auf die Kritik von Fans und Medien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eden Hazard hat sich für sein Verhalten nach Abpfiff des Königsklassen-Spiels gegen den FC Chelsea entschuldigt.
Eden Hazard hat sich für sein Verhalten nach Abpfiff des Königsklassen-Spiels gegen den FC Chelsea entschuldigt. © IMAGO/AFLOSPORT
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Eden Hazard wurde nach dem Ausscheiden von Real Madrid in der Champions League gegen seinen Ex-Klub FC Chelsea mit harscher Kritik konfrontiert. Der 30-Jährige hatte nach Abpfiff vor laufenden Kameras mit seinen ehemaligen Kollegen gescherzt. Nun reagierte der Offensivmann auf den Unmut von Fans und Medien.

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Eden Hazard enttäuschte die Anhänger von Real Madrid am Mittwoch gleich auf mehreren Ebenen. Der Mittelfeldmann lieferte beim 0:2 im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Chelsea, das zugleich das Aus in Europas bedeutendstem Vereinswettbewerb bedeutete, eine überschaubare Leistung ab, wurde nach 89 wirkungslosen Minuten ausgewechselt. Unmittelbar nach dem Abpfiff plauderte der 30-Jährige auf dem Rasen der Stamford Bridge mit ehemaligen Kollegen des Premier-League-Klubs ausgelassen und lachte dabei vor laufenden Kameras immer wieder aus vollem Hals. "Es tut mir leid. Ich habe heute viele Meinungen über mich gelesen. Es war nicht meine Intention, die Fans von Real Madrid zu kränken", äußerte sich Hazard selbst nun auf seinem Instagram-Kanal.

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Der Offensivmann hatte mit seinem Verhalten nach Schlusspfiff den Zorn der eigenen Fans und der Medien der spanischen Hauptstadt auf sich gezogen und wurde in der Öffentlichkeit teils harsch kritisiert. "Worüber lacht Hazard?“, fragte beispielsweise Antonio Romero in seiner Kolumne der Fachzeitung AS. Die Scherze seien "wie ein Messerstich in die Brust des Madridismus", schrieb Romero, zumal Hazard beim Aus der Madrilenen wieder "kläglich" gespielt habe. Hazard trat der Kritik mit einer Kampfansage entgegen. "Es war immer mein Traum, für Real Madrid zu spielen und ich bin hierher gekommen, um erfolgreich zu sein", heißt es auf seinem Instagram-Kanal weiter. "Die Saison ist noch nicht zu Ende, zusammen müssen wir jetzt um die Liga kämpfen! Hala Madrid!"

Dem Belgier waren nach dem Ausscheiden in der Königsklasse nicht nur von Romero kritische Worte entgegengeschlagen. Ein anderer AS-Kolumnist, der in der Madrider Fußballszene und bei den Königlichen äußerst einflussreiche Tomás Roncero, forderte mit den Worten "Bye bye Eden" den Weggang des 30 Jahre alten offensiven Mittelfeldspielers. Die Konkurrenzzeitung Marca titelte derweil, Hazard sei nun "im Auge des Hurrikans." Auch im Netz wurde der Belgier heftig kritisiert - und auch beleidigt. In den sachlichsten Kommentaren war von einer "armseligen Mentalität" und von "inakzeptablem Verhalten" die Rede.

Hazard war im Sommer 2019 für rund 100 Millionen Euro von Chelsea nach Madrid gewechselt und konnte bei Real nie überzeugen. Wegen zahlreicher Verletzungen bestritt er in knapp zwei Jahren nur 24 Pflichtspiele, bei denen er lediglich drei Tore erzielte. Romero schrieb, Hazard falle auf dem Platz "nur durch seinen Touristenbauch auf."