06. Dezember 2022 / 12:53 Uhr

Bericht über Favorit auf Bierhoff-Nachfolge: Matthias Sammer kann sich DFB-Rückkehr vorstellen

Bericht über Favorit auf Bierhoff-Nachfolge: Matthias Sammer kann sich DFB-Rückkehr vorstellen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Matthias Sammer ist offenbar ein heißer Anwärter auf die Nachfolge von Oliver Bierhoff beim DFB.
Matthias Sammer ist offenbar ein heißer Anwärter auf die Nachfolge von Oliver Bierhoff beim DFB. © IMAGO/MIS (Montage)
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Nach der Trennung von Oliver Bierhoff läuft beim DFB die Suche nach einem Nachfolger für den Posten des "Geschäftsführers Nationalmannschaften und Akademie". Wie die ARD-"Sportschau" berichtet, ist Matthias Sammer der Favorit auf die vakante Stelle und soll einer Rückkehr zum Verband nicht abgeneigt sein.

Der frühere DFB-Sportdirektor Matthias Sammer wäre einem Bericht der ARD-"Sportschau" zufolge zur Rückkehr zum Deutschen Fußball-Bund bereit. Demnach soll der 55-Jährige, der aktuell als Berater bei Borussia Dortmund sowie als TV-Experte arbeitet, Favorit bei der Suche nach einem Nachfolger für Oliver Bierhoff sein. Der DFB hatte am Montagabend die Vertragsauflösung von Bierhoff bekannt gegeben. Der 54-Jährige war "Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie".

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Sammer fungierte von 2006 bis 2012 als DFB-Sportdirektor, im Anschluss war er zum FC Bayern gewechselt. Vor dem Bierhoff-Rücktritt hatte Sammer bei Magenta TV gesagt: "Ich bin glücklich in meinem Leben. Aber ich wäre glücklicher, wenn der Fußball in ein bisschen bessere Bahnen gelenkt wird. Helfen für den Fußball, für die Sache, das ist mein Leben. Aber gewisse Positionen brauche ich nicht mehr." Eng eingebunden in die Nachfolge beim DFB ist DFB-Vizepräsident und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Zuletzt hatte Sammer zudem das Abschaffen der Position des Sportdirektors beim DFB im Anschluss an seinen Abgang als Fehler deklariert. "Ein Sportsystem ohne einen übergeordneten sportlichen Leiter – das ist das Bild des Deutschen Fußball-Bundes", sagte Sammer bei Magenta TV und ergänzte: "Ich habe genug Fehler gemacht in meinem Leben. Aber den Fehler, diese Position abzuschaffen, auf die Idee musst du erstmal kommen." Der 55-Jährige äußerte seinen Wunsch, dass dieses Amt künftig wieder bekleidet wird: "Ein Sportdirektor gibt die großen Linien vor und sie brauchen für meine Begriffe alle zwei Jahre ein Korrektiv, um an den kleinen Stellschrauben in die richtige Richtung zu drehen."

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