07. Oktober 2020 / 16:13 Uhr

Bericht: FC Bayern drohte bei Ausleihe von Chelsea-Talent Hudson-Odoi Strafzahlung

Bericht: FC Bayern drohte bei Ausleihe von Chelsea-Talent Hudson-Odoi Strafzahlung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportdirektor Hasan Salihamidzic versuchte kurz vor Transferschluss, Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea zu verpflichten. Doch der Deal platzte.
Sportdirektor Hasan Salihamidzic versuchte kurz vor Transferschluss, Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea zu verpflichten. Doch der Deal platzte. © Getty
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Callum Hudson-Odoi bleibt beim FC Bayern ein ewiges Thema. Kurz vor Transferschluss probierte der Rekordmeister erneut, das Supertalent vom FC Chelsea loszueisen. Ein Wechsel scheiterte allerdings - offenbar auch, weil die Londoner einige hohe Hürden aufbauten.

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Im Last-Minute-Poker um Neuverpflichtungen wurde der FC Bayern München auch beim FC Chelsea vorstellig. FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic wollte übereinstimmenden Medienberichten zufolge einen seiner Wunschkandidaten nach München lotsen, Linksaußen Callum Hudson-Odoi. Doch ein Wechsel platzte trotz eines offiziellen Bayern-Angebots - offenbar, weil die Londoner eine Offerte des Rekordmeisters platzen ließen. Laut Sport Bild sollen die Forderungen Chelseas für Salihamidzic unerfüllbar geblieben sein.

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Konkret sei es um das Prozedere der Verpflichtung gegangen. Chelsea, das sein Eigengewächs erst im Vorjahr mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet hatte, war lediglich bereit, Hudson-Odoi mit einer Kaufverpflichtung in Höhe von 77 Millionen Euro auszuleihen, die bei einer bestimmten Anzahl von Einsätzen automatisch gegriffen hätte. Das heißt, die Münchner hätten ihren zwei Jahre alten Transfer-Rekord (Lucas Hernandez kam für 80 Mio. von Atlético Madrid, d. Red.) zumindest ankratzen müssen - und das in der Corona-Zeit, die selbst an den Bayern nicht spurlos vorübergegangen ist.

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Und damit nicht genug: Chelsea wollte vertraglich offenbar eine Strafzahlung festlegen, falls Hudson-Odoi im Rahmen seiner Leihe nicht zu einer im Vorfeld verabredeten Anzahl von Einsätzen kommt. Die Münchner hatten daraufhin Abstand von der Verpflichtung gekommen, holten stattdessen Douglas Costa für die vakante Position auf den Flügeln. Der 30-jährige Brasilianer wurde für eine Saison von Juventus Turin ausgeliehen, kehrt somit nach drei Jahren an die Säbener Straße zurück.



Costa hatte bereits von 2015 bis 2017 für die Münchner gespielt, war nach zunächst starken Leistungen aber als Folge von langwierigen Vertragsverhandlungen in Ungnade gefallen und letztlich an Juventus Turin abgegeben worden - anschließend schoss der damalige FCB-Präsident Uli Hoeneß mit deutlichen Worten gegen den brasilianischen "Söldner". Am Montag erfolgte die überraschende Rückkehr nach München, wo Costa *den Abgang von Ivan Perisic* kompensieren soll."Ich traue ihm zu, wie in dieser Saison Perisic wichtige Tore und Assists beizutragen", sagte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus gegenüber Bild. Ivan Perisic hatte auf Leihbasis acht Tore für den FCB erzielt und zehn Vorlagen gegeben - eine starke Bilanz für einen Spieler, der nicht immer gesetzt war. Der Kroate war dennoch nicht fix von Inter Mailand verpflichtet worden.

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