20. Oktober 2020 / 21:33 Uhr

Positiver Corona-Test bei Gnabry: So geht es für den FC Bayern vor dem Spiel gegen Atlético Madrid weiter

Positiver Corona-Test bei Gnabry: So geht es für den FC Bayern vor dem Spiel gegen Atlético Madrid weiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der positive Corona-Fall von Serge Gnabry wirft vor der Partie des FC Bayern gegen Atlético Madrid einige Fragen auf.
Der positive Corona-Fall von Serge Gnabry wirft vor der Partie des FC Bayern gegen Atlético Madrid einige Fragen auf. © imago images/MIS
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Ist das Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Atlético Madrid nach dem positiven Corona-Test bei Serge Gnabry in Gefahr? Die Münchner klärten am Dienstagabend über das weitere Prozedere auf.

Nach dem positiven Corona-Befund bei Serge Gnabry werden alle Spieler des FC Bayern am Mittwochmorgen erneut auf das Virus getestet. Wie der deutsche Rekordmeister bekanntgab, dürfen dann nur jene Profis in den Bus steigen und zum Champions-League-Spiel am Abend gegen Atlético Madrid in die Allianz Arena fahren, deren Test negativ ausfällt. Das entspricht dem Konzept der Deutschen Fußball Liga für den Corona-Spielbetrieb. Eine Austragung der Partie gegen die Spanier könnte dann gesichert sein.

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Zuvor hatten die Bayern am Dienstag mitgeteilt, dass Nationalspieler Gnabry positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dem 25-Jährigen "geht es gut", wie es hieß. Er befinde sich in häuslicher Quarantäne. Gnabry hatte am Dienstagmittag noch gemeinsam mit seinen Teamkollegen trainiert.

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Positive Corona-Tests innerhalb einer Mannschaft führen nicht zwangsläufig zu Spielabsagen. Stehen mindestens 13 Spieler zur Verfügung (einschließlich mindestens einem Torhüter), muss die Partie am geplanten Termin ausgetragen werden. Verhindert würde dies allerdings beispielsweise durch die Anordnung einer Quarantäne für die gesamte Mannschaft durch die Behörden. Eine Aussage vom zuständigen Referat für Gesundheit und Umwelt in München gab es zunächst nicht. Die Austragung des Spiels am Mittwoch soll nach dpa-Informationen nach aktuellem Stand aber nicht gefährdet sein.

FC Bayern bis zum Fall Gnabry von Corona verschont

Anders als andere Bundesligisten und Zweitligavereine sowie etliche Spitzenteams in Europa - etwa Juventus Turin mit dem mehrmaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo - waren die Bayern-Profis bislang von Infektionen mit Sars-CoV-2 verschont geblieben. Gnabrys Offensivkollege Kingsley Coman musste Mitte September in häusliche Isolation gehen, weil er Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte.

Den Münchnern fehlt gegen die abwehrstarken Spanier damit neben dem verletzten Neuzugang Leroy Sané auch ein zweiter Flügelstar. Zuletzt hatte Bayern-Trainer Hansi Flick noch gesagt: "Bei uns ist, toi, toi, toi, noch kein Fall gewesen. Aber wir wissen auch alle, dass es relativ schnell gehen kann." Das ist nun passiert.