15. Mai 2022 / 20:28 Uhr

Schalke 04 krönt sich zum Zweitliga-Meister – Büskens: "Das ist die Energie, die wir so lieben"

Schalke 04 krönt sich zum Zweitliga-Meister – Büskens: "Das ist die Energie, die wir so lieben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Schalke 04 krönte sich am letzten Spieltag zum Meister der 2. Bundesliga.
Der FC Schalke 04 krönte sich am letzten Spieltag zum Meister der 2. Bundesliga. © IMAGO/Zink/RHR-Foto (Montage)
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Der FC Schalke 04 hat den schon vorher feststehenden Aufstieg am letzten Spieltag vergoldet und sich die Meisterschaft in der 2. Bundesliga gesichert. Interimstrainer Mike Büskens geriet im Anschluss regelrecht ins Schwärmen und erklärte, warum Torjäger Simon Terodde "ein bisschen unruhig" war. 

Den Aufstieg in die Bundesliga hat der FC Schalke 04 bereits am vergangenen Wochenende perfekt gemacht, am letzten Spieltag folgte nun die Krönung. Dank eines 2:1-Sieges beim 1. FC Nürnberg sicherte sich das Team von Interimstrainer Mike Büskens die Zweitliga-Meisterschaft und belohnte sich für einen bärenstarken Schlussspurt mit acht Siegen aus den letzten neun Spielen.

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Büskens, der seinen Cheftrainerposten zur kommenden Saison abgibt, dem Verein aber weiterhin als Co-Trainer erhalten bleibt, fand nach dem Spiel nur lobende Worte für seine Mannschaft: "Es ist wunderschön. Vor neun Spieltagen waren wir noch so weit weg. Ich kann mich nur bei allen bedanken, die den Weg mit uns mitgegangen sind." Nach dem Titelgewinn stürmten die Fans auf den Rasen des Nürnberger Max-Morlock-Stadions, um mit den Schalkern zu feiern. Büskens dazu: "Schau dir das an, wie die Leute uns unterstützen, das ist die Energie, die wir so lieben."

Die neue Chefin der Deutschen Fußball Liga (DFL), Donata Hopfen, verteilte an die Schalker Spieler und Betreuer zunächst Medaillen. Die Schale übergab Hopfen um 17.39 Uhr dann an den im Spiel gesperrt fehlenden Kapitän Danny Latza. "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey", skandierten Fans und Spieler des Aufsteigers.

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Gefeiert wurde mal wieder auch Torjäger Simon Terodde, der gegen Nürnberg kurz vor Schluss sein 30. Saisontor erzielte und ein großer Garant für den Schalker Aufstieg war. Lange Zeit sah es allerdings so, als würde der 34-Jährige leer ausgehen. Auch Büskens fiel auf, dass er "ein bisschen unruhig" war. "Bülti (Marius Bülter, Anm. d. Red.) wollte ihm im ersten Durchgang gefühlt jeden Ball auflegen. Dann habe ich zu ihm gesagt: Tu mir einen Gefallen, lass es sein, Bülti – Simon macht sowieso noch seine Bude, dann hat er die 30." Wie so oft sollte der Trainer Recht behalten ...