10. April 2021 / 19:52 Uhr

Final-Auftakt verpatzt: Dresdner SC startet mit klarer 0:3-Niederlage

Final-Auftakt verpatzt: Dresdner SC startet mit klarer 0:3-Niederlage

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
10.04.2021, 
traurig: Emma Cyris (DSC), Lena Stigrot (DSC), Jennifer Janiska (DSC), 
Volleyball, Bundesliga, play off Finale, 1. Spiel,
Dresdner SC - MTV Stuttgart 0:3,
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Die Enttäuschung ist den Spielerinnen des Dresdner SC nach der klaren 0:3-Niederlage gegen Stuttgart deutlich anzusehen. © Matthias Rietschel
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Gerade einmal 77 Minuten dauerte die erste Finalpartie der Elbestädter gegen Allianz MTV Stuttgart und bot wenig Grund zur Freude. Zahlreiche eigene Fehler und ein dominanter Auftritt der Gäste aus Schwaben sorgten schnell für klare Verhältnisse. Bereits am Mittwoch haben die Waibl-Schützlinge die Möglichkeit in Stuttgart den Ausgleich in der Best-of-Five-Serie zu schaffen. 

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Dresden. Diesen Auftakt hatten sich die DSC-Volleyballerinnen ganz anders vorgestellt. Doch der Vorrundensieger startete in der heimischen Margon Arena gegen Allianz MTV Stuttgart mit einer erneut deutlichen 0:3-Niederlage (15:25, 20:25, 19:25). Damit ist der fünfmalige Meister in der Serie „Best of five“ mit 0:1 ins Hintertreffen geraten und muss in der zweiten Partie am kommenden Mittwoch beim MTV (18 Uhr) eine erneute Niederlage vermeiden, um nicht schon mit dem Rücken zur Wand zu stehen.

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Kapitän Lena Stigrot brachte die doch etwas enttäuschende Vorstellung ihrer Mannschaft auf den Punkt: „Das war schon eine Klatsche. Wir sind schlecht gestartet. Wir haben unsere Chancen im Angriff einfach nicht genutzt. Wir machen aus guten Annahmen keinen Punkt.“ Auch Trainer Alexander Waibl sah in der mangelnden Durchschlagskraft im Angriff ein entscheidendes Manko bei seinem Team. „Stuttgart war einfach bärenstark und wir haben im Angriff den Ball nicht auf den Boden gebracht. Insgesamt war es schon eine derbe Niederlage, die richtig weh tut. Aber es war erst ein Spiel. Jetzt müssen wir unsere Lehren draus ziehen und es am Mittwoch besser machen“, erklärte der 53-Jährige. Stigrot fügte hinzu: Wir sind sauer und werden noch motivierter in die nächste Partie gehen. Wir können aus dieser Niederlage ja viele Lehren ziehen.“

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Der Dresdner SC ist mit einer klaren 0:3-Niederlage gegen Allianz MTV Stuttgart in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft gestartet. Zur Galerie
Der Dresdner SC ist mit einer klaren 0:3-Niederlage gegen Allianz MTV Stuttgart in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft gestartet. ©

Von Beginn an diktierten die Gäste aus dem Schwabenland das Geschehen auf dem Feld. Sie agierten aggressiv, zeigten sich taktisch sehr gut vorbereitet, punkteten aus stabiler Annahme sehr variabel und waren auch in der Block- und Feldabwehr hellwach. Dagegen wirkten die Gastgeberinnen schon nach den ersten Ballwechseln gehemmt und sie fanden überhaupt nicht zu ihrem Rhythmus. Zudem leisteten sich in der gesamten Partie zu viele Fehler. Gerade in eigener Halle konnten sie bei 15 Fehlern dagegen nur zwei direkte Punkte mit dem Service erzielen. Erneut war das DSC-Zuspiel für den Gegner zu ausrechenbar, da die Schnellangreiferinnen kaum eingesetzt wurden. Das machte es den Stuttgarterinnen zu leicht. Auch ein Doppelwechsel im ersten Satz – Sarah Straube und Naya Crittenden kamen für Jenna Gray und Maja Storck – konnte nicht für die erhoffte Wende sorgen.

So ging der erste Durchgang sehr deutlich an die MTV-Damen. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum. Selbst die langen Ballwechsel entschieden am Ende meist die Schützlinge von Tore Aleksandersen für sich. Im dritten Satz sorgte Alexander Waibl bei seinen Damen noch einmal für ein Aufrütteln, als er bereits nach dem ersten Punkt des Gegners sein Team zur Auszeit holte und lautstark seinen Unmut kundtat. Das wirkte, anschließend strafften sich seine Schützlinge und als sie mit 15:12 führten, keimte nochmal Hoffnung. Die war aber nur von kurzer Dauer, denn der Stuttgarter Coach nordete seine Spielerinnen in einer Auszeit schnell wieder ein und angeführt von Ausnahmespielerin Krystal Rivers drehte der MTV wieder auf und nach 77 Minuten sorgte ein Aufschlagfehler des DSC für den Schlusspunkt.